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RWJ 01/2013: NRW-Wildwochen eröffnet

Wildbret - mehr Bio geht nicht!

Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg und NRW-Umweltminister Johannes Remmel eröffneten die aktuellen NRW-Wildwochen.

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Träger, Schirmherr und Ehrengast der NRW-Wildwochen 2012 (v. l.): Andreas Wiebe (Leiter Landesbetrieb Wald und Holz NRW), Adalbert Wolf (stv. Landesinnungsmeister Fleischerverband NRW), NRW-Umweltminister Johannes Remmel, LJV-Präsident Ralph Müller-Schallen­berg, Olaf Offers (Präsident DEHOGA NRW)und Paul Breuer (Landrat Siegen-Wittgenstein).

Ende November fand im Gasthaus Klein (Netphen-Deuz/Siegen-Wittgenstein) die diesjährige Auftaktveranstaltung der NRW-Wildwochen statt. Zum dritten Mal in Folge übernahm Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel die Schirmherrschaft dieser landesweiten Informationsoffensive. Der Landesjagdverband NRW führt die Kampagne gemeinsam mit dem Fleischer­verband NRW, dem DEHOGA NRW, dem Verein NRW kulinarisch und dem Landes­betrieb Wald und Holz NRW durch. Frisches Wildbret von Hirsch, Wildschwein, Reh, Hase, Fasan, Ente oder Taube hat im Herbst und Winter Saison, wenn das Jagdjahr seinen Höhepunkt erreicht. Jährlich kommen rund 25 000 Tonnen Wildbret aus heimischen Revieren auf den Markt. Die Jagd in Deutschland bedeutet nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, die auch nach allen internationalen Konventionen als eine Form des Naturschutzes anerkannt ist.

 

„Mehr Bio als Wildbret geht nicht“, fasste LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg die Produkteigenschaften von Wildbret aus heimischen Revieren zusammen. NRW-Umweltminister Johan­nes Remmel bekräftigte dies und erklärte, dass er auch privat immer Wildbret in der Kühltruhe habe.

 

Bildergalerie: NRW-Wildwochen eröffnet

 

Olaf Offers (Präsident DEHOGA NRW) und Ehrengast Paul Breuer (Landrat Siegen-Wittgenstein) hoben besonders den regionalen Bezug von Wildbret als identitätstiftendem Merkmal hervor. Andreas Wiebe (Leiter Landesbetrieb Wald und Holz NRW) und der stv. Landesinnungsmeister Adalbert Wolf (Fleischerverband NRW) unterstrichen die wirtschaftliche Bedeutung für Forstwirtschaft und Metzgerhandwerk.


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RWJ 01/2013: NRW-Wildwochen eröffnet

Wildbret - mehr Bio geht nicht!

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Gute Laune und gute Gespräche bei gutem Essen - LJV Präsident Ralph Müller-Schallenberg im Gespräch mit Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) und dem Siegerländer Landrat Paul Breuer (CDU).

Wildbret ist nicht nur lecker – es ist auch gesund, reich an Mineralstoffen, sehr bekömmlich und leicht verdaulich. Wildbret ist fettarm, reich an hochwertigem Eiweiß, kalorienarm und voller Vitamine und Spurenelemente. Damit liegt Wildbret voll im Trend einer schmackhaften, biologisch-vollwertigen Küche – mehr Bio als Wildbret geht nicht!

 

Bei den NRW-Wildwochen weisen Jäger, Förster, Gastronomen und Fleischer gemeinsam auf diese Vorzüge von Wildfleisch hin. Sie verkaufen Wildgerichte und Wildbret zu angemessenen Preisen und sind Garant für beste Qualität aus heimischen Revieren.

 

Beim Kauf in Supermärkten sollten Verbraucher dagegen unbedingt die Herkunft des Fleisches kontrollieren.

 

Die NRW-Wildwochen enden auf der Messe Jagd & Hund (29. Januar bis 3. Februar) in Dortmund – dort wird eine große Sonderschau dann auf rund 200 m² Ausstellungsfläche auch Nichtjägern, Hobbyköchen und Feinschmeckern alle Informationen rund ums Wildbret bieten – von der richtigen Kühlung über leichte Gerichte der schnellen Küche bis zum Festtagsbraten.

 

Weitere Informationen bieten die Internetseiten der beteiligten Verbände:

 


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