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Aus RWJ 11/2020

Weidwerk im Wandel

Jagd ist mehr als das Management von Wild­beständen. Die Jagd hat den Menschen in sei­ner Geschichte seit über einer Million Jahren begleitet. Sie war zuerst Grundlage seiner ma­teriellen Existenz und seines Werdens zum homo sapiens.

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Nachdem der Mensch vor 7 000 Jahren sesshaft wurde und vor allem von Ackerbau und Viehzucht lebte, war die Jagd in Europa nicht mehr existenznotwendig.

 

Aber es wurde weiter gejagt! Die Jagd wurde zur Leidenschaft, zum Sport und zum Mittel der Repräsentation. Sie ist in diesen 7000 Jahren vom jewei­ligen Zeitgeist geformt und von außerhalb der Jagd liegenden Verhältnissen beeinflusst worden.

 

Um diese Verflechtungen sichtbar zu machen, werden nicht nur die recht­liche und technischen Entwicklung der Jagd dargestellt, sondern die Ge­schichte der Umwelt, Gesellschaft, Technik, Wirtschaft und die geistige Ent­wicklung in der Form von Literatur und Kunst einbezogen. Dabei stand nicht die Frage nach Wildtieren oder Jagdwaffen im Vordergrund, sondern der jagende Mensch. Nur aus der Geschichte lässt sich die Gegenwart verste­hen.

 

Stahmann bringt jagdethische Gedanken so auf den Punkt, dass jeder in­teressierte Jäger sie nachvollziehen kann. Jeder, der sich grundsätzlich mit der Jagd auseinandersetzt, sollte es gelesen haben.

 

Eine kleine Geschichte der deutschen Jagd,
Dieter Stahmann,
gebunden, 250 S, 160 Abb.,
ISBN: 978-3-946324-35-5,
24,95 €

 

Herausgeber und Direktbezug:
Nordwest Media Verlag,
Am Lustgarten 1,
23936 Grevesmühlen,
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