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RWJ 11/2018: Neue Bücher

Jagdliche Schnurren

Autor und Waidmann Micha Unger sitzt der Schalk im Nacken! Er plaudert aus dem Nähkästchen seines Jägerlebens und hat einige witzige Begebenheiten zusammengetragen!

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Jagdliche Schnurren ist ein Buch, das manchem Wildtier das Leben rettete, dafür aber am Verbiss mancher Jungfichte schuld ist, denn es wurde auf dem Hochsitz geschrieben. Wohl deshalb, weil Jäger gar eigenartige Zeitgenossen sind, die es zu jeder Tages- und Nachtzeit in die freie Natur zieht. Sie lieben selbst bei frostiger Kälte den Ansitz, sind nicht selten auf den Hund gekommen und kennen den dicken Hirsch im Revier selbstverständlich mit Namen. Mit den Nicht-Jägern allerdings haben sie oft so ihre Probleme. Auch der Autor kann da einiges erzählen. Allerdings meidet er die sachliche Diskussion und plaudert stattdessen lieber über alle möglichen Geschicke, die ihm in seinem Jägerleben passiert sind. Beispielsweise, wie der Hochsitz Flotter Otto zu seinem Namen kam, wie er seinen zappeligen Neffen gefesselt und geknebelt eine Nacht durchsitzen ließ, wie er mit lautlosem Wortschwall versuchte, seinem Hund die Schonzeit zu erklären oder von seinen Begegnungen mit den tierlieben, singenden, aber leider absolut ungeprüften Naturschützern. Wahres und reines Jägerlatein, kurzweilig, amüsant und absolut lesenswert! Wer gerne über sich und andere lacht, wird Unger lieben!

 

Jagdlich Schnurren und andere Merkwürdigkeiten,

Micha Unger,

Hardcover, 112 Seiten mit 19 Illustrationen,

ISBN 978-3-7888-1722-0,

14,95 €

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