Aktuelle Meldungen aus Forschung und Praxis.

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RWJ 09/2020: Dunker‘sche Muskelegel – eine Gefahr für Jäger ?

Unbekannt, aber nicht ungefährlich

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts beschrieb H. C. J. Duncker das Entwicklungsstadium eines bis dato unbekannten Saugwurms in einer Gewebeprobe eines Schweines, das routinemäßig auf Trichinen untersucht worden war. Jahrzehnte später machen Wissenschaftler erneut auf den Duncker’schen Muskelegel im Wildbret von Sauen aufmerksam – kommt dieser Erreger auch in NRW vor ?

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RWJ 09/2020: Drüsiges/Indisches Riesenspringkraut

Sofort bekämpfen !

Ein RWJ-Leser bekämpft mechanisch regelmäßig Rotes Riesenspringkraut (syn. Drüsiges bzw. Indisches Springkraut/Impatiens glandulifera), da er meint, die invasive Pflanze würde die heimische Vegetation verdrängen, Wild kaum Äsung und Insekten kaum Nahrung bieten und durch Verschattung die Naturverjüngung stören. Ist dies sinnvoll, da Rehe diese Pflanzen gern beäsen und ihre Verbreitung ohnehin nicht aufzuhalten ist ? Wir haben die Frage an die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung weitergegeben.

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RWJ 09/2020: Nachtrag Forschungsstelle

Zur Ausbringung von Pflanzen

Seit dem 2. März 2020 ist das Ausbringen von Pflanzen in der freien Natur genehmigungspflichtig, wenn die Pflanzenart im betreffenden Gebiet nicht oder seit mehr als 100 Jahren nicht mehr vorkommt (§ 40 BNatSchG).

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RWJ 05/2020: Sozialverhalten von Rehen als Vorbild in der Corona-Krise

Nähe trotz Distanz

Rehe sind die ursprünglichste Hirschart in Mitteleuropa. Im Hochgebirge besiedeln sie Lebensräume bis in die Steinbockregion. Ihr Leben in Kleingruppen, die Kommunikation über ein Briefkasten-System und ihr Territorialverhalten eignen sich als Vorbild für die menschliche Gesellschaft in der Corona-Krise.

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RWJ 03/2020: Vorverlegung der Jagdzeit auf Rehe in den April

Jagd aufs nötige Maß beschränken

Der Gesetzgeber bietet die Möglichkeit, die Jagdzeit auf Rehe in NRW an Aufforstungen in den April zu erweitern, um Wildschäden zu verhindern. Doch Rehe brauchen im April noch Ruhe, jagdliche Eingriffe müssen daher wohlüberlegt sein.

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