Aktuelle Meldungen aus Forschung und Praxis.

RWJ 10/2021: Siegerland im Lebensraumverbund von Ost nach West

Große Verantwortung für NRW

Die naturräumliche Gliederung Deutschlands wird geprägt durch die norddeutsche Tiefebene von den Niederlanden bis nach Mecklenburg-Vorpommern und durch einen von der Eifel bis zum Elbsandsteingebirge reichenden Mittelgebirgszug. Diese natürlichen Ost-West-Verbindungen haben eine Schlüssel rolle auch für die Wanderrichtungen und den Biotopverbund großer Wildtiere.

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RWJ 09/2021: Sympathie-Gefährdung für Wildarten

Aussetzen von Schalenwild ist einfach so unzulässig

Schalenwildgebiete in NRW sind so definiert, dass dort die jeweilige Wildart tatsächlich vorkommt (Verbreitungsgebiete). Eine optimale Situation der Wildtiere im Lebensraum liegt sowohl im Interesse der Jagd wie auch der Allgemeinheit.

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RWJ 06/2021: Rotwild-Lebensraumstudie im deutsch-belgischen Grenzgebiet

Erstes Alttier markiert

In der winterlichen Schneephase gelang Mitarbeitern des Forstamts Elsenborn (Belgien) Ende Januar 2021 die Markierung eines etwa achtjährigen Alttieres – unmittelbar an der deutschen Grenze zum Nationalpark Eifel. Die Forschungsstelle bittet auch alle Jäger auf der deutschen Seite des grenzüberschreitenden Projekts um Beachtung und Hilfe.

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RWJ 05/2021: FoST

Jäger helfen beim Wildkatzen-Monitoring

Wildkatzen haben nicht nur unter Jägern Fans, sondern sind auch bei anderen Arten- und Naturschützern beliebt und stoßen auch in der übrigen Bevölkerung aufgrund ihrer Ähnlichkeit zu gehaltenen Stubentigern stets auf Sympathie.

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RWJ 10/2020: Zecken und ihre unliebsamen Mitbringsel

Gefahr aus dem Unterholz

Der Gesetzgeber bietet die Möglichkeit, die Jagdzeit auf Rehe in NRW an Aufforstungen in den April zu erweitern, um Wildschäden zu verhindern. Doch Rehe brauchen im April noch Ruhe, jagdliche Eingriffe müssen daher wohlüberlegt sein.

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RWJ 09/2020: Drüsiges/Indisches Riesenspringkraut

Sofort bekämpfen !

Ein RWJ-Leser bekämpft mechanisch regelmäßig Rotes Riesenspringkraut (syn. Drüsiges bzw. Indisches Springkraut/Impatiens glandulifera), da er meint, die invasive Pflanze würde die heimische Vegetation verdrängen, Wild kaum Äsung und Insekten kaum Nahrung bieten und durch Verschattung die Naturverjüngung stören. Ist dies sinnvoll, da Rehe diese Pflanzen gern beäsen und ihre Verbreitung ohnehin nicht aufzuhalten ist ? Wir haben die Frage an die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung weitergegeben.

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RWJ 09/2020: Nachtrag Forschungsstelle

Zur Ausbringung von Pflanzen

Seit dem 2. März 2020 ist das Ausbringen von Pflanzen in der freien Natur genehmigungspflichtig, wenn die Pflanzenart im betreffenden Gebiet nicht oder seit mehr als 100 Jahren nicht mehr vorkommt (§ 40 BNatSchG).

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RWJ 05/2020: Sozialverhalten von Rehen als Vorbild in der Corona-Krise

Nähe trotz Distanz

Rehe sind die ursprünglichste Hirschart in Mitteleuropa. Im Hochgebirge besiedeln sie Lebensräume bis in die Steinbockregion. Ihr Leben in Kleingruppen, die Kommunikation über ein Briefkasten-System und ihr Territorialverhalten eignen sich als Vorbild für die menschliche Gesellschaft in der Corona-Krise.

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RWJ 11/2019: 34. internationaler Kongress der Wildbiologen in Kaunas (LT)

Klimawandel und Wildtiere

Der 34. Kongress der International Union of Game Biologists (IUGB) fand Ende August 2019 in Kaunas (Litauen) statt, der Internationale Ring der Jagdwissenschaftler wurde 1954 in Düsseldorf gegründet.

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RWJ 10/2019: Waschbär-Spulwurm auf Menschen übertragbar

Unappetitliche Probleme

Mittlerweile haben sich Waschbärpopulationen in allen Bundesländern etabliert. Da einige ihrer zahlreichen Krankheitserreger auch Menschen gefährden können, sind im Umgang mit dem Kleinbären einige Schutzmaßnahmen zu beachten.

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RWJ 08/2019: Rotwild und Biodiversität

Auch Losung hat einen Wert

Rotwild nimmt durch Losung und die Strukturierung der Vegetation eine zentrale Schlüsselrolle zur Verbreitung bestimmter Käferarten ein – und leistet damit auch einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität.

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