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RWJ 05/2013: Zur Erinnerung - Wildtiere schützen

Von innen nach außen mähen!

Mit dem Beginn der Grünlandernte steigt die Gefahr von Ausmähverlusten in der frei lebenden Tierwelt. Da es immer noch keine befriedigend funktionierenden Wildretter gibt, ist das „Mähen von innen nach außen“ eine der wenigen Möglichkeiten, Mähverluste zu vermeiden.

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Nicht nur jagdbares Wild wie diese Fasanenhenne leidet in diesen Wochen unter den Folgen der hochmechanisierten Grünland-Ernte. Mit einem einfachen Methodenwechsel lassen sich viele Tiere retten.

Bei den modernen, immer breiter und schneller fahrenden Mähern bleibt den Wildtieren damit zumindest die kleine Fluchtmöglichkeit durch das noch ungemähte Gras der Parzelle. Das gilt besonders für Althasen und Dreiläufer, selbst Fasanenhennen können so ihre Küken noch in Sicherheit bringen.

 

Eine im Jahr 2004 veröffentlichte Diplomarbeit der Uni Potsdam dokumentierte noch einmal, dass das „Mähen von innen nach außen“ nach einer kurzen Einarbeitungszeit nicht zeit- und kostenintensiver als traditionelle Arbeitstechniken ist.

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Zur Erinnerung - Wildtiere schützen

Von innen nach außen mähen

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Mit gut gemachtem Info-Material und Aufklebern sollen Niederwildheger in diesen Wochen bei „ihren“ Landwirten werben.

Es ist allerdings zu beachten, dass die abgelegten Kitze durch diese alternative Arbeitstechnik nicht gerettet werden können. Um die Kitze und anderen „Ducker“ vor dem Mähtod zu bewahren, müssen weiterhin an dem Abend vor der Mahd Scheuchen auf diesen Flächen aufgestellt werden und vor der Mahd diese Flächen mit einem Jagdhund abgesucht werden.

 

Pflegen Sie Ihre guten Kontakte zwischen Jägern und Landwirten. Nur so haben wir die Möglichkeit, wild lebende Tiere in der freien Feldflur auch für die nachfolgenden Generationen zu erhalten.

 

Gehen Sie als Jäger nun zu Beginn der Grünlandernte bitte auf die Landwirte und Unternehmer zu, die Sie kennen, und versuchen diese für das „Mähen von innen nach außen“ (bei sehr großen Flächen – größer ca. 2,5 ha – „von einer Seite zur anderen“ unter der Berücksichtigung einer Fluchtmöglichkeit des Wildes zur nächsten Dickung bzw. Deckung) zu gewinnen.


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Zur Erinnerung - Wildtiere schützen

Von innen nach außen mähen

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Diese Aufkleber gehören ins Cockpit jeder Graserntemaschine - kostenlos anfordern beim LJV!

Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Bewirtschafter bereit sind, „von innen nach außen“ zu mähen, wenn sie erleben, dass mit dieser alternativen Arbeitstechnik bei gleichem Kosten- und Zeitaufwand wildlebende Tiere gerettet werden können. Denn kein Landwirt oder Lohnunternehmer mäht gerne wildlebende Tiere aus.

 

Zusammen mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen (LWK NRW) hat der LJV NRW mit tatkräftiger Unterstützung der Landmaschinenfirmen CLAAS und Krone zu dieser Thematik eine DVD produziert. Die DVD können Sie zur Information der Beteiligten der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung (wie z. B. Maschinenringe, Lohnunternehmern, Jagdgenossenschaften) über die alternativen Arbeitsmethoden einsetzen.

 

Gregor Klar, LJV NRW

 

Die DVD (14,72 € inkl. Versand) und kostenlose Aufkleber und Flyer erhält man beim Landesjagdverband NRW, Gabelsbergerstr. 2, 44141 Dortmund,

Tel. 02 31/2 86 86 00, Fax 02 31/2 86 86 66, E-Mail: info@ljv-nrw.de

 

Hinweis: Der vollständige Artikel steht nachfolgend  als kostenloser Download zur Verfügung.

 

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