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RWJ 01/2015: Aufruf des LJV-Präsidenten

Unterstützen Sie die Flächendeckende Einschätzung von Wildtieren 2015 in NRW!

Sehr geehrte Revierinhaber, liebe Jägerinnen und Jäger!

 

Die Flächendeckende Einschätzung im Frühjahr 2006, 2009, 2011 und 2013, an der sich erfreulicherweise sehr viele NRW-Reviere beteiligten, führte zu sehr wichtigen Erkenntnissen über das Vorkommen und die regionale Verbreitung von Wildtierarten. Im Einzelnen erinnere ich an die Besatzentwicklung des Wildkaninchens (einschließlich seiner Krankheiten), das Vorkommen von Grau- u. Kanadagans, die Verbrei tung der Neozoen Nilgans, Marderhund, Waschbär und Mink sowie von Kolkrabe, Wildkatze, Fischotter, Biber und Nutria.

fe-2015-bogen 1

Diese hochinteressanten Ergebnisse veranlassten den DJV, im Einvernehmen mit jagdwissenschaftlichen Instituten, die das WILD-Projekt begleiten, im Frühjahr 2015 bundesweit eine erneute Flächen deckende Einschätzung durchzuführen – als Erhebung zu den Arten, die im Fragebogen rechts genannt sind.

 

Der Fragebogen ist in Bezug auf das Revier allgemein gehalten, so dass die Anonymität absolut gewahrt bleibt.

 

Obwohl einzelne Sachfragen mit Ihrer Revierkenntnis einfach beantwortet werden können, liegt die besondere Bedeutung dieser Umfrage in der Repräsentativität, im Idealfall also der flächendeckenden Beteiligung aller Reviere.

 

Daher bitte ich alle Revierinhaber im Lande NRW sehr herzlich, sich an dieser Aktion zur Unterstützung der jagdpolitischen Bemühungen des DJV zu beteiligen und den Fragebogen möglichst bis Mitte Juni an die Stelle (Kreisjägerschaft, Hegering) zurückzuleiten, von der Sie ihn erhalten haben.

 

Zur Klarstellung hebe ich hervor, dass durch diese Einschätzung die schon traditionellen WILD-Zählungen in den Referenzrevieren nicht berührt werden, die also (unabhängig von dieser Erhebung) auch weiter in Bezug auf den Feldhasen und seine Prädatoren (Fuchs, Dachs, Krähe) von entscheidender Bedeutung sind.

 

Zugleich weise ich darauf hin, dass die ebenfalls schon traditionellen Erhebungen der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung/ Bonn) zum Rebhuhn (diese laufen jeweils über die Unteren Jagdbehörden) grundsätzlich nicht berührt werden. Wenn das Rebhuhn in dieser flächendeckenden Einschätzung trotzdem abgefragt wird, dient dies dem sehr wichtigen Zweck, auch Erkenntnisse darüber zu bekommen, wie sich das Rebhuhn in den übrigen Gebieten, die von der FJW nicht erfasst werden, entwickelt hat. Zusammenfassend ist also der Deutsche Jagdverband in dieser Sache auf die aktive Unterstützung der Revierinhaber dringend angewiesen, ich würde mich sehr freuen, wenn Sie diesem Anliegen entsprechen würden.

 

Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen im Voraus und verbleibe mit allen guten Wünschen für das neue Jahr.

 

Ralph Müller-Schallenberg
Präsident des Landesjagdverbandes NRW

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