Seite 1

RWJ 06/2015: Hegering Kalletal (LIP)

Lipper Jäger säen Wildblumenwiesen ein

Kalletaler Jäger (LIP) haben mehrere Wildblumenwiesen im Bereich der Gemarkung Westorf eingesät. Um möglichst flächendeckend die vorbereiteten Parzellen zu „bestellen“, stellten sie sich in Reihe auf und wählten das Handeinsaat-Verfahren. Die Jäger hoffen, dass die Wildblumenwiesen zu echtem Lebensraum für häufige und seltene Insektenarten wie auch für heimische Tiere – vom Hasen bis zur Feldlerche – werden.

image

E. Stock, A. Hanke­meier, DJT Lina, B. Wehrmann, C. Borowski und DD Britta im Einsatz.

„Insekten stellen wiederum eine wichtige Nahrungsquelle für viele Vogelarten dar“, ist sich Andreas Hankemeier, stellv. Hegeringleiter sicher. „Speziell bodenbrütenden Nestflüchter wie Rebhuhn oder Kiebitz sind in den ersten Lebenswochen auf Insekten als Nahrungsquelle angewiesen.“

 

Bei der Auswahl der Samen legten die Jäger großen Wert auf heimische Wildblumen. Hegeringleiter Eike Stock: „Heimische Insekten sind auf heimische Wildblumen angewiesen, sie haben sich über lange Zeit zu einer Symbiose zusammengefunden. Pflanzen aus fernen Ländern sind für heimische Tiere manchmal sogar erheblich kontraproduktiv wie Invasivarten Drüsiges Springkraut oder Riesenbärenklau.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Aktiv nur für Mitglieder!

Bitte melden Sie sich an, oder werden Sie Mitglied.