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RWJ 10/14: KJS Dortmund

Exkursion zu Kyrill-Wildäckern

Mitte Juni trafen sich 20 Dortmund- Jäger und Waidgenossen aus Schwerte, Menden und Castrop zu einer Exkursion nach Bestwig-Heringhausen. Die Fortbildung wurde vom Naturschutz-Obmann Wilhelm Tappe organisiert. Wolfram Senger (Pflanzen Gockel) führte mit viel Sachverstand durch sein Revier, wo nach dem Orkan Kyrill viele Flächen neu aufzuforsten waren.

 

Dabei wurden konsequent neue Ideen zu Wildäckern umgesetzt, so wurden u. a. Blühstreifen an Wegen angelegt, die Spaziergänger erfreuen und vom Rehwild gut angenommen werden.

 

Beidseits von Forstwegen entstand Wildäsung (Kleestreifen, Waldstaudenroggen, Topinambur), weitere Wildäcker werden mit Furchenkohl, Markstammkohl, Buchweizen, Rübsen und Raps abwechselnd mit Gräsern eingesät. Um Topinambur nach dem Setzen im ersten Jahr zu schützen, werden die Knollen mit Karnickeldraht abgedeckt. Dazu gabs Tipps zur Bodenverbesserung und zum richtigen PH-Wert. Da Nordmanntannen stark von Rehen beäst werden, setzt man um Weihnachtsbaumkulturen Ilex Alaska als Ablenkfütterung ein. Allerdings schmeckt die Rehen so gut, das man einige Pflanzen mit Draht schützen muss. Beim anschließenden Schüsseltreiben in der urigen Jagdhütte mit Sauerländer Rinderwurst wurden Ideen fürs eigene Revier entwickelt und diskutiert – eine gelungene und lehrreiche Veranstaltung.

 

TK

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