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RWJ 11/14: Ahlener Walderlebnistag

Wald mit allen Sinnen erfahren

Den Wald mit allen Sinnen zu erfahren, ist das Ziel des Walderlebnistages, zu dem das Regionalforstamt Münsterland und der Hegering Ahlen (WAF) alle Dritt- und Viertklässler der Ahlener Grundschulen jährlich einlädt. Die Natur zieht, der Wald ist spannend. So freuten sich Regionalförsterin Diethild Nordhues-Heese und Heinz Wallmeier, Hegering- Obmann für Öffentlichkeitsarbeit, auch dieses Jahr über eine großartige Resonanz – 240 Schüler kamen mit ihren Lehrerinnen zum Walderlebnistag.

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Spannend gings beim Tastquiz zu, das stets dicht umlagert war.

Dort hatte Nordhues-Heese mit den Jägern des Hege rings einen 11-Stationen-Rundparcours aufgebaut. An den Stationen warteten spannende Aktionen, die sowohl detekti vischen Spürsinn, aber auch Geschick, Beobachtungsgabe und Teamgeist verlangten.

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Beim Walderlebnistag konnte man verschiedene Hörner selbst ausprobieren.

„Die Kinder sollen spielerisch an den Wald herangeführt werden und die Spielregeln des Waldes ungezwungen kennenlernen“, erläuterte die engagierte Revierförsterin. Ihren Tastsinn konnten die Kinder etwa beim Fingerquiz unter Beweis stellen. Dort galt es eine Abwurfstange, Federn, Sand, Fell, Schneckenhäuser und Rinden zu ertasten.


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Tanja Wösthoff erklärte verschiedene Jagdhundrassen und deren Aufgaben.

Beim lustigen Zapfenwerfen erfuhr man ganz nebenbei, dass diese Nahrung für Specht, Mäuse und Eichhörnchen bieten. Tanja Wösthoff war mit ihrem Kleinen Münsterländer, Heinrich Heimann mit einem Jack Russell und Maria Uppenkamp mit einem Weimaraner vor Ort. Die Kinder konnten die Jagdhunde streicheln und lernten Wissenswertes über die Aufgaben verschiedener Hunde. Fritz Gößlinghoff zeigte anhand von Hörnern, dass sich Jäger wie Vögel im Wald mit Signalen verständigen. Großen Respekt zeigten die Kinder auch vor dem scharfen Schnabel von Wüstenbussard Hope, den Falkner Michael Denno mitgebracht hatte.

 

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Die Mitglieder des Hegerings begrüßten die Grundschuldkinder mit einem Signal.

Der Walderlebnistag, der es auch Stadtkindern ermöglicht, die Natur und den Lebensraum Wald kennenzulernen, findet bereits seit 10 Jahren statt. Das Interesse daran ist konstant hoch, freuen sich die Beteiligten. Wie Diethild Nordhues- Hees erläuterte, komme es dabei keinesfalls auf Leistung an, vielmehr stehe das gemeinsame Erleben von Natur und Wald im Vordergrund. Dass sich die Kinder noch lange an diesen spannenden Tag erinnern, dafür steht auch das Holzeichhörnchen, das jedes Kind nach dem gemeinsamen Grillen mit nach Hause nehmen durfte.


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