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RWJ 06/2019: HR Eifel/Börde (DN)

Wald „und“ Wild geht

Eine Waldbegehung mit der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) lässt für den Revierpächter nicht gerade einen „Waldspaziergang mit Spaßfaktor“ erwarten. Geht es doch meist um eher gegensätzliche Interessen.

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Martin Schmitz (m.) und Christoph Conzen (2. v. r.) bei der Waldbegehung.

Das dies nicht sein muss, zeigt die Waldbegehung der Jagdgenossenschaft, dem Geschäftsführer der FBG, dem Pächter der Genossenschaftsjagd und seinen Reviernachbarn im Badewald bei Nideggen (DN). Ein großer Kreis von Beteiligten und – genau die Richtigen! Ziel der Begehung war es, die forstlichen und jagdwirtschaftlichen Erfordernisse und Interessen für die kommenden Jahre abzustimmen. Martin Schmitz (Vors. JG Wollersheim) hatte eingeladen und Dipl. Forstwirt Christoph Conzen (FBG Wollersheim) führte durch den Wald.

 

Nach der Begehung stimmten alle Beteiligten einem mehrjährigen Bewirtschaftungsplan zu, der Wald und Wild gleichermaßen Fürsorge und Achtung zuweist. Vielleicht liegt es daran, dass sich alle Beteiligten seit Jahren kennen, vor Ort beheimatet sind und dass sich Praktiker aus Landwirtschaft, Forst und Jagd mit Respekt zuhören und nicht den bodenständigen Blick für Vernunft und das Machbare verloren haben. Es war bei der Pachtverlängerung keine Überraschung, dass der Pächter in der Versammlung der Jagdgenossen einstimmig bestätigt wurde.

 

Marcel Krumbach

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