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RWJ 09/2019: Von Verantwortung überfordert

Von Verantwortung überfordert

Zum Thema: Bewegungsjagden vom 15. Januar bis 31. Juli

 

 

Wenn durch Kreisen eindeutig Sauen in einer Dickung bestätigt werden, sind Bewegungsjagden mit Hunden zur Reduzierung des Wildschweinbestandes vor dem Hintergrund eines möglichen Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest zu begrüßen bzw. zu tolerieren. Auch Maisjagden ab Juli, gerade im Hinblick auf große landwirtschaftliche Schäden, dürften auf wenig Widerspruch treffen. Von März bis Ende Juni aber sollten aus Gründen des Muttertier- und Jungwildschutzes Bewegungsjagden unterbleiben. Kritiker, die die Möglichkeit des gesetzlich erlaubten Hundeeinsatzes in diesem Zeitraum ablehnen, sind sicherlich keine Befürworter der Remmelschen Gängelungspolitik, sondern glauben vielmehr, dass manche Jägerinnen/Jäger mit der ihnen übertragenen Eigenverantwortung im Sinne einer tierschutz- und waidgerechten Jagd schlichtweg „überfordert“ sind.

 

Gerhard Klamp, 57462 Olpe

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