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RWJ 09/2019: Unterstützung für das Kinderdorf

Unterstützung für das Kinderdorf

Mit ihrer finanziellen Hilfe ermöglichen es die Hückeswagener Jäger fünf Kindern aus bedürftigen Familien am Ferienprogramm teilzunehmen.

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Johannes Meier-Frankenfeld, Peter Braches, Hermann Janßen, Andrea Poranzke und David Visse bei der Spendenübergabe.

Seit Jahrzehnten besuchen die Hückeswagener Jäger mit der Rollenden Waldschule die Kinder in den Grundschulen. Das war immer ein tolle Sache, die der in diesem Frühjahr leider verstorbene Peter Odenthal mit Leib und Seele ausübte. Dabei konnte den Kindern viel Wissen über Feld und Flur vermittelt werden. Daher passt es hervorragend, dass der Hegering in den Sommerferien beim Kinderdorf mit der Ausstellung von Waldtieren und den neuen Obleuten für Lernort Natur, Peter Braches und Hermann Janßen, dabei ist.

 

550 € gespendet

Wie bereits im vergangenen Jahr unterstützt der Hegering das Kinderdorf mit einer Spende von 550 € um fünf bedürftigen Kindern eine Teilnahme am Kinderdorf zu ermöglichen. Die Jäger werden neben der eigenen Waldschule auch mit dem Falkner Detlef Gassmann, seinen Greifvögeln und einigen Jagdhunden für volle zwei Tage vor Ort mit dabei sein sei. Das Kinderdorf ist ein pädagogisches Ferienerlebnisprogramm für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Begrenzt ist das Programm auf zwei Wochen und einen Zeitraum von sechs Stunden täglich. Das Kinderdorf ist natürlich ein inklusives Projekt, weder körperliche noch geistige Beeinträchtigungen ebenso wie finanzielle Einschränkungen sollen eine Rolle spielen. Die Kinder sind in dem Zeitraum Bürger ihres eigenen Dorfes,sie haben Verpflichtungen und Privilegien. Ein Privileg ist es, einen eigenen Stadtrat für die Dauer des Kinderdorfes zu wählen, der nicht nur die Interessen der Bürger vertritt, sondern auch die Geschicke des Kinderdorfes mitgestalten kann. Eine Verpflichtung ist es Steuern zu zahlen, damit der Stadtrat einen finanziellen Spielraum besitzt und die Steuern für die Allgemeinheit eingesetzt werden können.


Verantwortung lernen

Spielerisch und mit Spaß lernen die Bürgerinnen und Bürger die Teilhabe an der Gesellschaft und kollektive Verantwortung. Jeder Teilnehmer des Kinderdorfes verdient sein eigenes Geld in verschiedenen Werkstätten, die er frei wählen kann. Das Angebot der Werkstätten reicht von handwerklichen über kreativen hinzu sportlichen Möglichkeiten, damit jeder Bürger einige Werkstätten nach seinen Geschmack finden und sich ausprobieren kann. Nicht nur der spielerische Umgang mit Alltag und Verantwortung wird für die Bürgerinnen und Bürger erfahrbar, sondern auch das komplexe System der Inklusion nehmen die Kinder spielerisch auf und setzen es leicht und ohne Probleme um. Ein spielerisches Miteinander voller Respekt ergänzt die Arbeit in den Werkstätten und im Freizeitbereich und sorgt für ein inklusives Kinderdorf in Hückeswagen.

 

Johannes Meier-Frankenfeld


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