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RWJ 06/2015: Zukunft trotz Querelen mit Grundbesitzer gesichert

Schießstand Röspe wird ausgebaut

Das Thema Wildfütterung und Verstimmungen zwischen Richard Fürst zu Sayn-Wittgenstein Bad Berleburg und dem LJV hatte zu Gerüchten geführt, der KJS-Schießstand sei vom Besitzer des Waldgebietes geschlossen worden. Diese Gerüchte machen der Kreisjägerschaft zu schaffen, die mitten in der grundlegenden Modernisierung der Anlage steht. Ein engagiertes Team von Standaufsichten gewährleistet den Schießbetrieb, u. a. kann dort der Nachweis auf bewegte Ziele erworben werden, die das neue Landesjagdgesetz künftig verbindlich für die Teilnahme an Drückjagden verlangt.

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Während die KJS Siegerland-Wittgenstein die letzten Genehmigungen zum Ausbau und für die Modernisierung ihres Schießstandes in der Nähe von Röspe (Erndtebrück) erwartet, macht weiter das Gerücht die Runde, die Anlage sei geschlossen. „Da ist nichts dran“, stellt deshalb der KJS-Vorsitzende Heinz Hartmut Müller fest: „Röspe ist und bleibt geöffnet.“

 

Gerüchte um die Anlage waren aufgekommen, als es zwischen dem Besitzer des Waldgebietes bei Röspe, Richard Fürst zu Sayn-Wittgenstein, und dem Landesjagdverband zu Verstimmungen gekommen war. „Das ist ausgeräumt“, erklärt KJS-Chef Müller „und hat mit unserem Schießstand und der Kreisjägerschaft auch überhaupt nichts zu tun.“

 

Die Anlage im Wald der Rentkammer wird von der KJS betrieben, ein langjähriger Pachtvertrag sichert die Nutzung. Die Rentkammer selbst ist regelmäßiger Gast auf dem Schießstand.

 

Die Kreisjägerschaft hat erst 2014 den Bereich für das Schrotschießen zu einem Kompakt-Parcours ausgebaut. Vier Maschinen werfen Flugscheiben in unterschiedlichen Winkeln und Entfernungen hoch. Der Parcours soll weiter ausgerüstet werden und bietet dann ein in weitem Umkreis einmaliges jagdsportliches Angebot für Flintenschützen.

 

Die vier Kugelbahnen nebenan werden demnächst modernisiert, erste Vorbereitungsarbeiten erfolgten bereits im Winter, um nicht in Konflikt mit Brut- und Aufzuchtzeiten von Tieren zu geraten.

 

Die Investitionen in sechsstelliger Höhe werden aus der Jagdabgabe bezuschusst. Im Rahmen der Renovierung wird der Schießstand auch für Geschosse mit geringerem Bleianteil aufgerüstet, die umstrittene Munition wird mit dem neuen Landesjagdgesetz vorgeschrieben, obwohl derzeit kaum Schießstände existieren, auf denen man damit schießen darf. Mit diesem Angebot wird der Rösper Kugelstand weit über das Kreisgebiet hinaus attraktiv.

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