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RWJ 09/2015: „Effizienzjagden“

Rotwild-Krieg im Hochstift

Die beiden „Effizienzjagden“ im Herbst 2014 reihen sich nahtlos ein in eine Folge von Vorkommnissen, die bis heute nicht abreißt:

 

  • So kam es bei einer Bewegungsjagd im Staatswald zu einer völlig chaotischen Rotwildstrecke mit dreimal mehr Tieren als Kälbern – mit dem Resultat, dass sich die umliegenden Feldreviere noch monatelang danach um die verwaisten und abgestoßenen Kälber „kümmern“ durften. Wer solch bedauernswerte Kälber jemals sah, weiß, was für ein Bild des Jammers dieses Schicksal ist.
  • Das Paderborner Veterinäramt bestätigte dem RWJ gegenüber, dass derzeit auch wegen Verstößen gegen Wildbrethygiene- Richtlinien im Umfeld des Regionalforstamtes ermittelt werde.
  • Zur rücksichtslosen Vermarktung seiner Drückjagdstrecken schreckte das Regionalforstamt auch nicht davor zurück, Wildbret zum Spottpreis von 0,10 € (in Worten 10 Cent) pro Kilo auf den Markt zu werfen – und war erst nach energischer Intervention der örtlichen Jäger, denen man mit diesem Schritt den Markt kaputtgemacht hätte, bereit, dieses wieder rückgängig zu machen!
  • Dass Fachbereichsleiter Christian Wagner dem Hochstift- Jagdleiter Kreienmeier nach der dubiosen Abwicklung eines höchst umstrittenen Immobilienverkaufes im Rahmen einer internen Revision eine Art „Persilschein“ ausstellte – um sich anschließend von diesem zur „Effizienzjagd“ einladen zu lassen, war natürlich ein reiner Zufall …

 

„Effizienzjagden“

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