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RWJ 04/2013: Fast 60.000 Euro und rund 1.000 Arbeitssstunden investiert

Gevelsberger Jäger eröffnen neue Waldstation

Am Rande des Ruhrgebietes verfügt der Hegering Gevelsberg (EN) mit einer schmucken Waldstation nun über ein tolles Ambiente für Lernort Natur und waldpädagogische Angebote. Besonders bemerkenswert – die Waldstation entstand in enger Partnerschaft mit örtlichen Naturschützern.

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Hegeringleiter Jörn Beckmann und LJV-Präsident Müller-Schallenberg enthüllten die Sponsorentafel an der Gevelsberger Waldstation.

Hegeringleiter Jörn Beckmann betonte bei der Eröffnung der Waldstation: „Lernen in und von der Natur ist unsere Philosophie.“ Eröffnet wurde im Beisein von LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg die neu entstandene Blockhütte im Kirchwinkel am Rande des Gevelsberger Stadtwaldes (EN) zur Förderung der umweltpädagogischen Ausbildung von Kindern und Jugendlichen.

 

Die Station hat rund 58.000 Euro gekostet und wurde mit 980 Stunden ehrenamtlicher Arbeit begleitet. „Kinder kommen heute nicht mehr so selbstverständlich in die Natur, wenn Smartphones, Facebook, Twitter den Alltag bestimmen, betonte Jörn Beckmann vor Vertretern der Stadt Gevelsberg, der ANU (Arbeitskreis Natur- und Umweltschutz) und der Sparkasse. Gemeinsam mit diesen dreien wurde das schmucke Projekt allein durch Spenden finanziert. Der Gevelsberger Bürgermeister Claus Jacobi und Ralph Müller-Schallenberg freuten sich über das Engagement der örtlichen Jäger.

 

„Wir stehen nicht in Konkurrenz zu anderen Naturschutzorganisationen“, betonte auch Jörn Beckmann und verwies auf die Zusammenarbeit mit dem NABU und der lokalen Agenda. Wie die Naturschutzorganisationen wollen auch die Jäger mehr Verständnis für den Wald, die in ihm lebenden Tiere und Pflanzen, wecken. Dazu könne auch gehören, eine Hecke auf Stock zu setzen oder Proben aus dem Waldboden zu untersuchen.

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Im Beisein vieler Gönner, Förderer und Helfer eröffnete der Hegering Gevelsberg seine neue Waldstation am Rande der Stadt im Ennepe-Ruhr-Kreis - neben rund 58.000 Euro wurden dafür fast 1.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit investiert.

Zugunsten der waldpädagogischen Projekte des Hegerings wurde am Tag der Eröffnungsfeier ein selbst erlegtes Wildschwein in rund 100 Portionen von den Ehrengästen verköstigt.

 

Gemeinsam mit Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen, vor allem mit der Förderschule wollen die Gevelsberger Jäger mit ihrer Obfrau und Waldpädagogin Stefanie Bentz-Beckmann, dass Kinder mit allen Sinnen den Wald und die Natur erleben. Eintägige Wald­erlebnistage und mehrtägige Praktika etwa für die Klassen 8 und 9 der Förderschule sollen vermitteln, was allein im Ennepe-Ruhr-Kreis rund 2.400 Jägerin­nen und Jäger am Wald so fasziniert.

 

Die Station ist neben einer Einrichtung in Witten der zweite Stützpunkt mit professioneller Betreuung im Ennepe-Ruhr-Kreis.


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