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RWJ 08/2015: Unnatürliche Wild-Exoten auch in Namibia auf dem Vormarsch

Frankenstein lässt grüßen .

Auf einer Versteigerung von „Zucht- Wild“ in Namibia erzielten Ende Juni abnorme Farbvariationen Höchstpreise:

 

Für einen schwarzen Impala-Bock fiel der Hammer bei knapp 44 000 €, für drei normal gefärbte Böcke mit 50 % schwarzfarbigen Genen je 1 500 €.

 

Für ein gelbes Blessbock-Muttertier wurden 17 000 € und ein gelbes Lamm knapp 9 000 € geboten.

 

Zudem wurden Böcke mit kupferfarbenen Genen mit normalen Müttern, die von Kupfer-Böcken gedeckt wurden, versteigert (je 3 200 €).

 

Springböcke in Weiß, Schwarz und Kupfer kamen unter den Hammer sowie Goldene Streifengnu-Bullen und Kühe, die von goldenen Bullen gedeckt worden waren. Von goldenen Bullen gedeckte Oryx-Kühe brachten 1 630 €, normal gefärbte 150 €. „Ich bin mit der Versteigerung zufrieden, obwohl normales Wild nicht so gute Preise brachte“, sagte Ronnie Coleman, der intensiv mit Wild farmt und exotische Arten als gutes Investment ansieht.

 

Insgesamt wurden 452 Tiere für mehr als 1,1 Mio.€ versteigert – die Wildindustrie hat nach Südafrika damit wohl auch in Namibia eine große Zukunft…

 

Quelle: AZ/Windhoek

 

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