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RWJ 04/2019: Fuchs- und Krähenjagd im Kreis Düren

Erfolgreiche Jagd im Sinne des Artenschutzes

26 Füchse und zehn Krähen kamen bei der Dürener Fuchs- und Krähenwoche zur Strecke. Jäger informieren die Bevölkerung über Populationsdynamik des Fuchses in der Kulturlandschaft.

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An der Strecke dankte der KJS-Vorsitzende Richard Hansen den Jägern.

Die KJS Düren hatte Mitte Februar zu einer kreisweiten Fuchs- und Krähenjagd aufgerufen. Viele Jäger waren dem Aufruf gefolgt und kamen anschließend mit erlegten Füchsen und Krähen zum Streckelegen an den Echtzer See. An der Strecke dankte der KJS-Vorsitzende Richard Hansen allen Jägern für den Einsatz der vergangenen Tage – es waren 26 Füchse und 10 Krähen gestreckt worden. Einige Füchse wurden dem Kreisveterinäramt zur Kontrolle und die übrigen der Organisation „Fellwechsel“ zur Verarbeitung übergeben.

 

Dank erfolgreicher Tollwutimpfung gibt heute es doppelt so viele Füchse wie vor 20 Jahren. Bedrohte Bodenbrüter wie Rebhuhn oder Kiebitz leiden besonders stark darunter. Die Jagd leistet einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz – diese Botschaft wollten die Jäger vermitteln.

 

Bei hohen Populationsdichten erkranken Füchse öfter an Staupe (Virus) oder Räude (Milbe). Dadurch bedingt kann es zu regelrechten Seuchenzügen kommen, wie einige Beispiele erst kürzlich im Kreis Düren zeigten. Auch Hunde können betroffen sein.

 

Jeder, der einen Fuchs mit Räude gesehen hat, und die damit verbundenen Schmerzen ahnt, kann nicht ernsthaft für die Regelung der Populationen über Krankheiten sein. Dies steht auch dem Aspekt des Tierschutzes entgegen.

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