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RWJ 11/2013: Dreiländer-Treffen diesmal in Essen

Naturerlebnis, Zechentour und Swingolfen

Anfang September fand in Essen zum 11. Mal das Internationale Treffen der Jungen Jäger statt.

Das Foto zeigt einige Junge Jäger beim Swingolfen.

Beim Swingolfen gabs für alle eine Menge Gaudi.

Zusammen mit der KJS Essen hatte der Landesjagdverband NRW ins Haus des Waldes im Essener Grugapark geladen. Dort wurden Junge Jäger aus Belgien, den Niederlanden, Bayern und NRW von Veith Groote, dem stellvertretenden Vorsitzenden der KJS Essen, begrüßt, der die „gute Stube“ der Ruhrjäger vorstellte und über Aktivitäten, Öffentlichkeitsarbeit der KJS und die Jagd in Essen und dem Ruhrgebiet berichtete. Dr. Hermann Hallermann, Vizepräsident des LJV NRW und des DJV, ließ es sich nicht nehmen, persönlich die Arbeit der Jungen Jäger zu würdigen. Auch das Treffen zwischen holländischen, belgischen und deutschen Jungen Jägern, das schon zur guten Tradition gehört, lobte er in hohen Tönen.

 

Nachdem man sich mit Kaffee, Brötchen, und Keksen gestärkt und einen kleinen Spaziergang durch den schönen Grugapark mit Greifvogelanlage und Damwildgehege unternahm, gings zum Weltkulturerbe – der Zeche Zollverein.

 

Der Ausflug in Deutschlands Vergan- genheit gestaltete sich sehr interessant. Man konnte sich kaum vorstellen, wie die Arbeit unter Tage noch vor rund 50 Jahren verrichtet wurde. Dimension und Ausmaß des Steinkohleabbaus erschienen schier unbegreiflich. Wohnraum, Industrie und Umwelt sind nur einige Bereiche, die vom Bergbau maßgeblich beeinflusst wurden.

 

Nach der Führung durch „Kohle und Kumpel“ wurde es beim Essener Swin- golfclub aktiv – alle Jungen Jäger, ob Fan oder Verfechter des Golfens, entdeckten das Swingolfen für sich. „Das war toll, wir müssen nochmal wiederkommen“, hörte man aus vielen Mündern, denn Green Fee, Platzreife, Caddy und Bund- faltenhose kennt man dabei nicht. Weder braucht man eine Dicke Berta, Holz und Putter, und auch der Pitch wird nicht ausgebessert – es geht alles viel lockerer zu.

 

Nach dem Golfen gabs endlich den langersehnten Fassanstich. Auch die Grillkohle tat ihr Bestes, um alle Jungen Jäger für die Strapazen des langen Tages zu entschädigen und wieder zu kräftigen. Im Laufe des Abends stellte sich heraus, dass sechs Junge Jäger noch „Frischlinge“ waren – sprich erst 2013 den Jagdschein erworben hatten. Auch in Belgien und den Niederlanden pflegt man die Tradition eines Jägerschlages, und so wurden spontan Jungjäger aus allen Nationen „international“ zum Jäger geschlagen. Wir danken allen Helfern und Sponsoren, die das Treffen abgerundet haben, v. a. dem Landesjagdverband NRW, dem DJV, Swarovski und Haribo sowie der Familie Schlieper vom Swingolfclub.

 

Cornelia Baumeister, Christian Kallenberg

 

Bildergalerie Dreiländer-Treffen - Junge Jäger

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