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RWJ 10/2018: Tabellen zur Berechnung von Wildschäden in NRW

So viel kostet Ihr Wildschaden

Trockenheit und hohe Temperaturen führten 2018 bei zahlreichen landwirtschaftlichen Kulturen zu deutlich niedrigeren Erträgen als im langjährigen Durchschnitt, die Erzeugerpreise stiegen deutlich an.

Richtsätze sind Orientierungswerte, die LWK NRW gibt aktuelle Erzeugerpreise bekannt (www.agrarmarkt-nrw.de). Die Richtsätze ermöglichen eine sachgerechte Bewertung von Aufwuchsschäden, wenn die Einschaltung von Sachverständigen (Einzelschäden bis 1 000 €) nicht vorgesehen ist. Bei größeren Schäden und in Streitfällen muss eine genaue Bewertung erfolgen, um betriebliche und regionale Besonderheiten und ggf. schadenmindernde Umstände zu berücksichtigen. Dazu sollte man einen vereidigten Sachverständigen beauftragen. Weichen die Erträge von den vorgegebenen Stufen ab, sind die tatsächlichen Erträge anzunehmen. Die angegebenen Preise sind durchschnittliche Erzeugerpreise frei erster Erfassungsstufe inkl. 10,7 Prozent MwSt. (Ernte 2018).

 

Weichen erzielte Preise von Marktpreisen in der Tabelle ab, ist mit diesen zu rechnen. Bei Produkten, die im landwirtschaftlichen Betrieb verwertet werden, sind Wiederbeschaffungskosten berücksichtigt. In den Richtsätzen für Getreide ist das Stroh enthalten. Die Flächenprämien der EU sind in den Richtwerten nicht enthalten! Wenn durch ein Schadenereignis der Prämien anspruch verloren geht, ist dieser gesondert zu entschädigen.

Im folgenden kostenlosen Download-PDF erhalten Sie nähere Informationen über

 

  • Entschädigungssätze für Ackerkulturen
  • Entschädigungssätze für Ackerfutter
  • Entschädigungssätze für Aufwuchs Dauergrünland

RWJ_10/2018: Entschädigungssätze


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