Ihr kontinuierlich wachsendes Online-Archiv mit den Inhalten vergangener RWJ-Ausgaben. Viel Freude beim Stöbern!

RWJ 09/2017: Afrikanische Schweinepest

Das Risiko steigt

Die ersten Fälle Afrikanischer Schweinepest (ASP) wurden im Juni 2007 aus Georgien gemeldet. Das Virus gelangte über den Schwarzmeerhafen Poti ins Land und breitete sich rasch aus. 2014 erreichte die ASP die Ostgrenze der EU, Litauen und Polen meldeten erste ASP-positive Wildschweine. Im Juni 2014 folgten Meldungen aus Lettland, im September 2014 aus Estland. Gut 10 Jahre nach den ersten Fällen ist die Seuche nun in Tschechien angekommen.

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RWJ 04/2017: Amyloidose bei Feldhasen in NRW

Stoffwechselstörungen

Ein fortschreitender Rückgang der Hasenbesätze in NRW ist längst bekannt. Der prozentuale Anteil an Amyloidose erkrankter Hasen in NRW hält sich seit 2010/11 konstant. Anne-Kathrin Roth befasste sich mit den Auswirkungen.

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RWJ 02/2017: Afrikanische Schweinepest überwachen

Sauen-Monitoring

Das Monitoring von Schwarzwild in NRW umfasst die Klassische und Afrikanische Schweinepest (KSP/ASP), die Aujeszky’sche Krankheit (AK) und seit November 2015 auch die Brucellose.

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RWJ 01/2017: Mit der Hegegemeinschaft unterwegs im Hohen Venn

Kurze Rotwild-Jagdzeiten, Waldjäger haften für Sau-Schäden im Feld

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Der Leiter des belgischen Forstamtes Elsenborn, René Dahmen, erläutert, wie die Jagd im 5000 ha großen Naturschutzgebiet organisiert ist.

Hegegemeinschaften (HG) dienen der revierübergreifenden Bejagung und Hege nach einheitlichen Grundsätzen. Der Ausgleich zwischen Lebensraum und Wildbestand muss zentrales Anliegen jeder HG sein.

RWJ 12/2016: Gefährlich auch für Menschen

Tularämie bei Feldhasen in NRW

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Angesichts möglicher Ansteckungsgefahr sollte man Hasen nur mit entsprechendem Schutz versorgen – neben Handschuhen am besten auch mit Mundschutz und Schutzbrille.

In NRW werden nach Jahrzehnten ohne Nachweis seit 2009 bei Hasen jährlich Fälle von Tularämie (Nager- bzw. Hasenpest) verzeichnet. Die Krankheit ist auf den Menschen übertragbar, schon geringe Keimzahlen in erregerhaltigen Stäuben (Aerosolen) genügen für eine Ansteckung.

RWJ 11/2016: Fallwildbericht 2015/16

So gehts dem Wild in NRW

2015/16 wurden insgesamt 768 Gutachten für Wild erstellt. Dabei entfällt der größte Anteil auf Füchse (247) im Rahmen der Tollwutüberwachung (ohne Schwarzwild-Monitoring zur Überwachung der Schweinepest).

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RWJ 10/2016: Hinweise und Empfehlungen des 39. Bonner Jägertages

Umwelt im Spiegel der Gesundheit des Wildes

Krankheiten sind in einer natürlichen Umwelt wichtige Regulatoren in der Beziehung Wildtier – Umwelt. Heute dominiert der Mensch mit seinen Haustieren und den Ansprüchen an die Lebensräume, sodass man von natürlicher Regulation nicht mehr sprechen kann. Freiheit zu entscheiden und zu handeln bedeutet in Verbindung mit Einsicht auch Verantwortung.

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RWJ 09/2016: Toter Fuchs in Merzenich (DN)

Staupe im Rheinland

Ende Juli wurde bei einem toten Fuchs im Bereich von Merzenich (Kreis Düren) die Staupe nachgewiesen. Die hochansteckende Krankheit wird durch ein Virus hervorgerufen.

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RWJ 01/2016: Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW

NRW weitet Schwarzwild-Untersuchungen aus

Ab sofort untersucht NRW Wildschweine auf Brucellose, eine Infektionskrankheit, die bei Schweinen vom Stäbchenbakterium Brucella suis hervorgerufen wird.

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RWJ 09/2015: Erkrankungs- und Todesursachen bei Feldhasen 2014/15

Hasen-Sorgen

Die Sorge um unsere bedeutendste Niederwildart wurde im Jagdjahr 2014/15 an der hohen Zahl von Einsendungen an die Untersuchungsämter deutlich, gelten doch Treibjagden für Niederwildjäger als Höhepunkt im Jagdjahr – als berechtigte Freude für die Hegebemühungen im ganzen Jahr. Für 354 Feldhasen liegen Befunde aus NRW vor.

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RWJ 05/2015: Fallwild-Befunde 2013/2014

Warum Rehe krank werden - und wie man ihnen helfen kann

Die meistuntersuchten Wildarten zur Feststellung der Erkrankungs- und Todesursache sind neben Hasen jedes Jahr Rehe – 2013/14 waren es 157. Sorge bereitet der zunehmende Einsatz eines bestimmten Pflanzenschutzmittels.

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RWJ 04/2015: Tollwut, Räude und Staupe bei Füchsen in NRW

Warum Wildhygiene wichtig ist

Ein räudiger Fuchs im Revier ist gewiss kein gelungenes Beispiel zur Erhaltung eines gesunden Wildbestandes. Dennoch werden Stammtisch-Parolen, wonach die Natur „schon alles von selbst regelt“ oft ungeprüft weitergegeben …

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RWJ 01/2015: Forschungsstelle

Staupe bei Wild in NRW

Aus dem Jagdjahr 2013/14 liegen 60 Nachweise für eine StaupevirusiInfektion bei Wildtieren vor. Über die Krank heit wird von Dachs, Marder, Iltis, Waschbär und Fuchs über wiegend aus Ostwestfalen berichtet. Wildtiere aus anderen Gebieten werden nur im Einzelfall untersucht, aber aus dem fehlenden Nachweis darf man nicht schließen, dass dort Staupe bei Wildtieren nicht vorkommt.

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RWJ 07/2014: Ökologische Fallstudie in den Niederlanden und Deutschland

Können Hausschweine Sauen krank machen?

Über die Immunabwehr gegenüber Erregern von Wild- im Vergleich mit Hausschweinen ist wenig bekannt. Eine grenzüberschreitende Studie zwischen Deutschland, Luxemburg und den Niederlanden untersuchte Infektionskrankheiten bei Schwarzwild. Die Forschungsstelle und Jäger aus NRW unterstützten die Untersuchungen der Uni Wageningen, die im November 2013 abgeschlossen wurden.

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RWJ 04/2014: Äußerste Hygiene auf Jagdreisen und im Revier nötig

Afrikanische Schweinepest vor unserer Haustür

Nachdem Landwirte und Jäger 2012 aufatmen konnten (die Bekämpfung der Klassischen Schweinepest war erfolgreich abgeschlossen, Schutzmaßnahmen konnten aufgehoben werden), droht jetzt die Afrikanische Schweinepest.

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RWJ 12/13: Kongress der Jagdwissenschaftler

Neue Erkenntnisse für die Praxis

Der Internationale Ring der Jagdwissenschaftler (gegründet 1954 zur Int. Jagdausstellung in Düsseldorf) traf sich zu seiner 31. Tagung im August in Brüssel.

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RWJ 11/2013: Feldhasen zwischen Rhein und Weser

Spiegel der Lebensumwelt

Unter dem Blickwinkel des Wildes als Bioindikator wird den Erkrankungs- und Todesursachen von Feldhasen 2012/13 eine einfache Betrachtung von drei Arten auf der Grundlage von Untersuchungen von Fallwild vorangestellt

RWJ 10/2013: Aus dem Fallwildbericht 2012/13

Achtsam mit Rehen umgehen

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Foto: M. Breuer

Rehe können dem Jäger bei pfleglichem Umgang echte Freude bereiten – nicht selbstverständlich, denn ihre Krankheiten geben Anlass, ihren Gesundheitsstatus aufmerksam zu verfolgen und alles dafür zu tun, sie langfristig gesund zu erhalten und als beständiges Glied der heimischen Fauna zu bewahren.

RWJ 09/2013: Erkrankungs- und Todesursachen nach Fallwilduntersuchungen in NRW

Dem Fasanentod auf der Spur

Das Foto zeigt einen Fasanenhahn

Foto: M. Breuer

Im Spätsommer 2008 wurde in NRW ein massiver Fasanenrückgang offenkundig, für den bis heute eine befriedigende Erklärung fehlt. Seitdem wurden verendete Fasane auf Erkrankungs- und Todesursachen untersucht. Nachfolgend sind seit 2005/06 erstellte Gutachten zusammengetragen.

RWJ 08/2013: Gefahr für Hunde im Jagdbetrieb durch Wildkatze, Luchs und Wolf?

Worauf Hundeführer achten sollten

Die Fotos zeigen eine Widkatze, einen Luchs und einen Wolf.

Fotos: M. Breuer

Die Ausbreitung der Wildkatze und die Zuwanderung von Luchs und Wolf stellen auch Führer von Jagdhunden vor neue Herausforderungen – und werfen Fragen auf.

RWJ 07/13: Am Beispiel von Rotwild in der Eifel

Biologische Grundlagen zur Bejagung rudelbildender Wildarten

In Hegegemeinschaften macht es Sinn, allgemeine Grundlagen gerade auch im Sommer zu erarbeiten – zu keiner anderen Jahreszeit lassen sich Lebensräume leichter ansprechen. Dies gilt für Rot- wie Sika-, Dam- und auch Schwarzwild.

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RWJ 05/2013: Fasanensterben in NRW

Hilfen zur Selbsthilfe

Seit dem Rückgang der Fasanen im Jahr 2008 haben sich die Strecken halbiert, die Ursachen dafür sind bis heute ungeklärt. Was können Niederwild-Heger jetzt tun? Dr. Thomas Gehle gibt klare Antworten.

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RWJ 03/2013: Zur Einschätzung von Wildbeständen

Erst Pflicht, dann Kür

In der Ökologie der Landtiere zählt die Ermittlung von Tierbeständen nach wie vor zu den besonders schwierigen Aufgaben. Dieses Problem ist keinesfalls auf jagdbare Arten beschränkt.

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RWJ 02/2013: Streckentief bei Hase und Fasan

Schlaglichter der Niederwild-Misere

Auch in diesem Jagdjahr klagen viele Pächter über geringe Herbstbesätze von Feldhase und Fasan. So manche Treibjagd wurde abgesagt. Dr. Thomas Gehle versucht, der Lage ein Gesicht zu geben.

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RWJ 12/2012: Fallwildbericht 2011/12

Wildkrankheiten in NRW

Der Fallwildbericht 2011/12 enthält die Zusammenstellung der Befunderhebungen über die 467 Erkrankungs- und Todesursachen von Wild auf Grundlage von Untersuchungen in staatlichen Einrichtungen von Nordrhein-Westfalen.

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RWJ 11/2012: Auf der Suche nach gesicherten Rehwilddichten

Wildunfälle statt Streckenauswertung?

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Auch wenn Unfälle mit Rehwild recht gut dokumentiert sind, lassen diese Zahlenwerke nur unvollständige Rückschlüsse auf den Bestand zu. Foto © K.-H. Volkmar

Zweifellos besteht ein Zusammenhang zwischen dem Vorkommen von Wildtieren und ihrer Verwicklung in Verkehrsunfälle. Vor Ort lässt sich durch eine ausreichende und gezielte Bejagung das Unfallrisiko reduzieren. Daraus kann man aber nicht ableiten, dass Wildunfälle die Populationsdichten widerspiegeln.

RWJ 10/2012: Geißel für Wildkaninchen - RHD (Chinaseuche)

Auf der Suche nach Resistenz

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Langsam „berappeln“ sich die Kaninchenbesätze zwischen Rhein und Weser wieder - wie hier in einem Revier bei Köln. Foto: N. Klups

Die Viruserkrankung Rabbit Haemorrhagic Disease (RHD/Chinaseuche) befällt Haus- und Wildkaninchen weltweit und mit hohen Mortalitätsraten. Während man Hauskaninchen durch Impfung schützen kann, bleibt für die freie Wildbahn nur die Hoffnung auf resistente Populationen. Danach wird weltweit geforscht.

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