Ihr kontinuierlich wachsendes Online-Archiv mit den Inhalten vergangener RWJ-Ausgaben. Viel Freude beim Stöbern!

RWJ 01/2018: Von der Landesauswahltrophäenschau 1969 zur Landeshegeschau 2018

Landeshegeschauen im Wandel der Zeit

Die erste Landeshegeschau – damals noch „Landesauswahl-trophäenschau“ – fand 1969 in Essen statt. Seitdem werden in NRW die Ergebnisse der Hege auf öffentlichen Ausstellungen gezeigt, bewertet und diskutiert. Die Forschungsstelle hat sich mit der Entwicklung dieser Institution befasst.

 

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RWJ 01/2018: Oberste Jagdbehörde

Erläuterungen der Forschungsstelle

Die Strecke beim Schwarzwild ist nach dem anhaltend strengen Winter 2012/13 kontinuierlich auf 38 954 gestiegen und liegt damit in der Größenordnung der Höchstwerte des vergangenen Jahrzehnts.

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RWJ 12/2017: Afrikanische Schweinepest (ASP)

Seuchenprophylaxe und praktische Handlungsempfehlungen für Jäger

Sollte die ASP trotz der in Tschechien getroffenen Maßnahmen nach NRW kommen, müssen Jäger und Behörden gerüstet sein. Die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung gibt eine Anleitung zum richtigen Verhalten.

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RWJ 11/2017: Bonner Jägertag 2017

Abstimmung als Schlüssel zum Erfolg

Das Leitthema des 40. Bonner Jägertages „Bejagung sozial lebender Wildarten” zog Anfang September knapp 300 Besucher an und unterstrich die Bedeutung revierübergreifender Zusammenarbeit bei Lebensraumgestaltung und Jagd.

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RWJ 11/2017: Immer wieder nachgefragt

Trichinenproben-ABC

Aus gegebenem Anlass hier noch einmal die wichtigsten Fakten zur Umsetzung der EU-Fleischhygienevorschriften.

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RWJ 11/2017: LJV-Umfrage Frühjahr 2017 (Teil 2)

Wie gehts den Fasanen in NRW?

Feldhase und Fasan sind seit Jahren die Sorgenkinder in unseren Revieren. Darüber wurde viel geredet und geschrieben – von der Forschungsstelle, im RWJ und den NRW-Fallwildberichten. Manche Negativfaktoren gelten als bekannt, andere als eher unklar. Hier die Fasanen-Ergebnisse der RWJ-Umfrage im Februar 2017 zu konkreten Aspekten und Begleitumständen.

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RWJ 10/2017: LJV-Umfrage Frühjahr 2017 (Teil 1)

Wie geht's den Hasen in NRW?

Feldhase und Fasan sind seit Jahren die Sorgenkinder in unseren Feldrevieren. Darüber wurde viel geredet und geschrieben – von der Forschungsstelle, im RWJ und den NRW-Fallwildberichten. Manche Negativfaktoren gelten als bekannt, andere als eher unklar. Hier Ergebnisse einer RWJ-Umfrage im Februar 2017 zu konkreten Aspekten und Begleitumständen („Fasanen-Ergebnisse im nächsten Heft“).

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RWJ 09/2017: Afrikanische Schweinepest

Das Risiko steigt

Die ersten Fälle Afrikanischer Schweinepest (ASP) wurden im Juni 2007 aus Georgien gemeldet. Das Virus gelangte über den Schwarzmeerhafen Poti ins Land und breitete sich rasch aus. 2014 erreichte die ASP die Ostgrenze der EU, Litauen und Polen meldeten erste ASP-positive Wildschweine. Im Juni 2014 folgten Meldungen aus Lettland, im September 2014 aus Estland. Gut 10 Jahre nach den ersten Fällen ist die Seuche nun in Tschechien angekommen.

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RWJ 08/2017: Hege und Rehwildbejagung nach Kyrill

Empfehlungen für die Jagd

Im Juli-RWJ gings um Grundlagen eines Wald-Wild-Modellprojektes im Hochsauerland 10 Jahre nach Kyrill. Hier folgen Empfehlungen zur Rehwildbejagung und Lebensraumgestaltung.

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RWJ 07/2017: 10 Jahre nach Kyrill – ein Modellprojekt im Sauerland

Wald „und“ Wild im Sauerland

Bei der Wiederaufforstung von Kyrill-Flächen spielen Lebensraumgutachten zur Hege und Bejagung von Rehen eine wichtige Rolle. Die Forschungsstelle zeigt am Beispiel des Revierteiles Hohe Liete in Endorf (HSK), was getan wurde.

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RWJ 06/2017: Zur Sauen-Bejagung

Einfach rechnen – und intensiv bejagen!

Grundsätzlich gilt für Wildbestände, dass die Entnahme nicht nur hoch genug sein muss, sondern eine effektive Bejagung den Gesetzmäßigkeiten der bestands proportionalen Sterblichkeit folgen muss. Dazu müssen Alters- und Sozial klassen entsprechend ihrem Anteil an einer Population auch in der Strecke vertreten sein.

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RWJ 05/2017: Wegfall des Rehwild-Abschussplans

Mehr Freiheit für die Jagd – Eigenverantwortung stärken

Mit dem neuen NRW-Jagdgesetz wurde der Abschussplan für Rehe abgeschafft. Diese Entscheidung öffnet Handlungsspielräume und stärkt die Eigenverantwortlichkeit der Jäger und Grundeigentümer vor Ort.

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RWJ 04/2017: Amyloidose bei Feldhasen in NRW

Stoffwechselstörungen

Ein fortschreitender Rückgang der Hasenbesätze in NRW ist längst bekannt. Der prozentuale Anteil an Amyloidose erkrankter Hasen in NRW hält sich seit 2010/11 konstant. Anne-Kathrin Roth befasste sich mit den Auswirkungen.

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RWJ 03/2017: Niederwild in NRW

Gewinner und Verlierer

„Dat sid ringeldûwen, dä schütt me alle dâge nitt,“ heißt es im Deutschen Wörterbuch der Gebrüder Grimm von 1845 und stand für eine sprichwörtliche Redewendung, um etwas Seltenes zu bezeichnen. Die Ringeltaube war damals eine Seltenheit! Und sie könnte es wieder werden.

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RWJ 02/2017: Afrikanische Schweinepest überwachen

Sauen-Monitoring

Das Monitoring von Schwarzwild in NRW umfasst die Klassische und Afrikanische Schweinepest (KSP/ASP), die Aujeszky’sche Krankheit (AK) und seit November 2015 auch die Brucellose.

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RWJ 02/17 Fragen zum Fallwild und zur Jagdausübung

Umfrage zur Situation von Feldhase und Fasan bei Revierinhabern in NRW

Feldhase und Fasan sind die wichtigsten Niederwildarten in unseren Feldrevieren. Die Jagdstrecken beider Arten gehen seit einigen Jahren besorgniserregend zurück. Beim Hasen war bereits im Jagdjahr 2011/12 die bis dahin niedrigste Strecke der Nachkriegszeit (110 598) zu verzeichnen, im Jagdjahr 2015/16 wurde selbst davon nur noch die Hälfte registriert.

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RWJ 01/2017: Mit der Hegegemeinschaft unterwegs im Hohen Venn

Kurze Rotwild-Jagdzeiten, Waldjäger haften für Sau-Schäden im Feld

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Der Leiter des belgischen Forstamtes Elsenborn, René Dahmen, erläutert, wie die Jagd im 5000 ha großen Naturschutzgebiet organisiert ist.

Hegegemeinschaften (HG) dienen der revierübergreifenden Bejagung und Hege nach einheitlichen Grundsätzen. Der Ausgleich zwischen Lebensraum und Wildbestand muss zentrales Anliegen jeder HG sein.

RWJ 12/2016: Gefährlich auch für Menschen

Tularämie bei Feldhasen in NRW

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Angesichts möglicher Ansteckungsgefahr sollte man Hasen nur mit entsprechendem Schutz versorgen – neben Handschuhen am besten auch mit Mundschutz und Schutzbrille.

In NRW werden nach Jahrzehnten ohne Nachweis seit 2009 bei Hasen jährlich Fälle von Tularämie (Nager- bzw. Hasenpest) verzeichnet. Die Krankheit ist auf den Menschen übertragbar, schon geringe Keimzahlen in erregerhaltigen Stäuben (Aerosolen) genügen für eine Ansteckung.

RWJ 11/2016: Fallwildbericht 2015/16

So gehts dem Wild in NRW

2015/16 wurden insgesamt 768 Gutachten für Wild erstellt. Dabei entfällt der größte Anteil auf Füchse (247) im Rahmen der Tollwutüberwachung (ohne Schwarzwild-Monitoring zur Überwachung der Schweinepest).

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RWJ 10/2016: Hinweise und Empfehlungen des 39. Bonner Jägertages

Umwelt im Spiegel der Gesundheit des Wildes

Krankheiten sind in einer natürlichen Umwelt wichtige Regulatoren in der Beziehung Wildtier – Umwelt. Heute dominiert der Mensch mit seinen Haustieren und den Ansprüchen an die Lebensräume, sodass man von natürlicher Regulation nicht mehr sprechen kann. Freiheit zu entscheiden und zu handeln bedeutet in Verbindung mit Einsicht auch Verantwortung.

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RWJ 09/2016: Toter Fuchs in Merzenich (DN)

Staupe im Rheinland

Ende Juli wurde bei einem toten Fuchs im Bereich von Merzenich (Kreis Düren) die Staupe nachgewiesen. Die hochansteckende Krankheit wird durch ein Virus hervorgerufen.

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RWJ 09/2016: Schwarzwildbiologie

Frischlinge intensiv bejagen!

Sauen haben unter heimischen Wildtieren die mit Abstand höchste Zuwachsrate – bezogen auf Grund bestand und Jagdjahr zwischen 200 und 300 Prozent. Unter heutigen Bedingungen tragen bereits Frischlinge erheblich zum Zuwachs bei – und genau deshalb müssen gerade sie besonders intensiv bejagt werden.

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RWJ 08/16: Stärkung von Hegegemeinschaften

Eigenverantwortung ist Trumpf

Zu zentralen Zielen des neuen Jagdgesetzes in NRW gehört die Stärkung von Hegegemeinschaften – erkennbar schon allein daran, dass wesentliche Befugnisse der Abschussplanung auf diese übertragen wurden.

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RWJ 07/2016: Gemeinsames Vorgehen ist Trumpf

Winterfütterung frühzeitig vorbereiten

Wesentlich ist die großräumige Abstimmung der Winterfütterung. Dabei sollten sich alle Beteiligten darüber im Klaren sein, dass Winterfütterung kein Selbstzweck ist.

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RWJ 06/2016: Eine Nachlese

Wenn Damwild verhungert

Unter der Überschrift Hungertod im Brachter Wald wurde im Juli 2009 auf verendete Damtiere im Kreis Viersen aufmerksam gemacht.

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RWJ 05/2016: Fahrplan bei überhöhten Rotwild-Beständen

Wenn schon reduzieren, dann richtig

Zur Reduktion überhöhter Rotwildbestände müssen Strecken nicht nur erhöht, sondern auch anders gegliedert werden.

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RWJ 04/16: Bejagung nach dem Rehwild-Kalender

Eigenverantwortung gefordert

Mit dem ökologischen Jagdgesetz ist die Verantwortung der Jäger für die Bejagung der Rehe gestiegen – der behördliche Abschussplan ist nämlich entfallen.

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RWJ 03/16: Muffelwild in NRW

Quo vadis Ovis?

Mit dem neuen Jagdrecht in NRW wurden die Bewirtschaftungsbezirke für Muffelwild aufgelöst, es ist nunmehr im Rahmen eines behördlichen Mindestabschussplans zu bejagen, „um waldbaulichen Zielen Rechnung zu tragen“. Die Forschungsstelle erinnert an Geschichte und Forschung rund um die Wildschafe zwischen Rhein und Weser und wagt einen Ausblick.

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RWJ 02/2016: Konsequenzen aus starker Rotwildzunahme ziehen

Kahlwild mit Verstand bejagen

Seit Kyrill nehmen Strecke und Bestand beim Rotwild kontinuierlich zu – 2013/14 mit 5 373 zum dritten Mal über 5 000 und zum siebten Mal über 4 000 Stück – dem Wert, der vor Kyrill das absolute Maximum markierte.

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RWJ 01/16: Windräder im Wald

Windenergie, Wild, Naturschutz und Jagdwert

Mit einem gemeinsamen Runderlass vom 4. November 2015 ist die Errichtung von Windenergieanlagen im Wald in NRW leichter geworden. Die Forschungsstelle untersucht, welche Auswirkungen dies auf Wild und Jagd haben kann.

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RWJ 01/2016: Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW

NRW weitet Schwarzwild-Untersuchungen aus

Ab sofort untersucht NRW Wildschweine auf Brucellose, eine Infektionskrankheit, die bei Schweinen vom Stäbchenbakterium Brucella suis hervorgerufen wird.

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RWJ 11/2015: Helfen Sie mit!

Forschungsstelle sucht Treibjagd-Fasane für Proben

Der Arbeitsbereich Niederwild der Forschungsstelle für Jagdkunde (FJW) möchte auch in diesem Herbst wieder für das Institut für terrestrische und aquatische Wildtierforschung der Tierärztlichen Hochschule Hannover (ITAW) frisch erlegte Fasane beproben.

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RWJ 11/2015: Dem Fasanen-Sterben auf der Spur

Wo sind all die Küken hin?

Im Rahmen des Projektes zu Rückgangsursachen von Fasan und Rebhuhn, durchgeführt vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Tierärztlichen Hochschule Hannover in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung (FJW) in Bonn, wurden in diesem Sommer erneut Fasanenküken in Niedersachsen, NRW und Schleswig-Holstein gefangen und untersucht.

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RWJ 10/2015: Schmallberg-Virus bei Wildtieren in NRW

Krise überschritten?

Im Sommer/Herbst 2011 fielen Haltern und Tierärzten vermehrt kranke Rinder mit Fieber und starkem Milchrückgang auf. Schließlich wurde im November 2011 bei einem kranken Rind aus Schmallenberg ein bis dahin unbekannter Virus nachgewiesen. Welche Bedrohung geht davon heute noch für Wildtiere aus?

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RWJ 09/2015: Erkrankungs- und Todesursachen bei Feldhasen 2014/15

Hasen-Sorgen

Die Sorge um unsere bedeutendste Niederwildart wurde im Jagdjahr 2014/15 an der hohen Zahl von Einsendungen an die Untersuchungsämter deutlich, gelten doch Treibjagden für Niederwildjäger als Höhepunkt im Jagdjahr – als berechtigte Freude für die Hegebemühungen im ganzen Jahr. Für 354 Feldhasen liegen Befunde aus NRW vor.

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RWJ 08/2015: Gestaltung vom Wildwiesen und Äsungsflächen

Gemeinsame Aufgaben für Jagd und Naturschutz

Wildwiesen sind Halbkulturformationen, entstanden durch Mahd auf ehemaligen Waldstandorten. Waldwiesen und Grünäsungsflächen im Wald nehmen eine Schlüsselrolle für die Wald-Wild-Balance und den Artenschutz ein. Die fachgerechte Mahd artenreicher Wiesen bietet die Chance, Naturschutz und die Werbung hochwertigen Heus für die Winterfütterung miteinander zu verknüpfen.

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RWJ 07/2015: Landeshegeschau 2015

Bis heute aktuell .

Die 21. Landeshegeschau in Schmallenberg fand in einem der größten Rotwildgebiete Zentraleuropas statt – der Hochsauerlandkreis hat eine besondere Bedeutung auch für die Wildforschung in Nordrhein-Westfalen.

RWJ 06/2015: Wie sich ein „Erwartungsland“ auf die Rückkehr vorbereitet

Neues vom Wolf

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Foto: M. Breuer

Nachdem im Kreis Höxter im November 2009 ein Schaf von einem Wolf gerissen wurde, blieb es lange ruhig um den großen Räuber. Damit scheint es vorbei zu sein.

RWJ 05/2015: Fallwild-Befunde 2013/2014

Warum Rehe krank werden - und wie man ihnen helfen kann

Die meistuntersuchten Wildarten zur Feststellung der Erkrankungs- und Todesursache sind neben Hasen jedes Jahr Rehe – 2013/14 waren es 157. Sorge bereitet der zunehmende Einsatz eines bestimmten Pflanzenschutzmittels.

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RWJ 05/2015: Vorn-Rucksack Deer

Geniales Gewehrtrage-System

Rucksäcke zum Transport der Ausrüstung sind praktisch und zur Auslands - jagd oft unentbehrlich. Richtig interessant werden sie mit integriertem Gewehrtragesystem. Beim Deer-Modell des norwegischen Herstellers Vorn lässt sich die Waffe sogar entnehmen, ohne den Rucksack abzusetzen. Wir haben es bei einer Wildnisjagd auf Herz und Nieren getestet.

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RWJ 04/2015: Tollwut, Räude und Staupe bei Füchsen in NRW

Warum Wildhygiene wichtig ist

Ein räudiger Fuchs im Revier ist gewiss kein gelungenes Beispiel zur Erhaltung eines gesunden Wildbestandes. Dennoch werden Stammtisch-Parolen, wonach die Natur „schon alles von selbst regelt“ oft ungeprüft weitergegeben …

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RWJ 03/2015: Museum Mensch und Jagd in Brüggen

Pflichtbesuch für Jäger und Naturschützer

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Zu den Ehrengästen zur Vorstellung des Neukonzeptes zählten u. a. der ehemalige NRW-­Jagdreferent H. v. Elsbergen (l.), der Brüggener Bürgermeister F. Gellen (4. v. l.), vom LJV G. Thomas (5. v. l.) und Ehrenpräsident C. Frhr. Heereman (2. v. r.) und Autor Dr. M. Petrak (r.).

Die Forschungsstelle begleitete das Museum Mensch und Jagd in Brüggen (vormals Jagd- und Naturkundemuseum) von den Anfängen bis heute und nimmt uns mit auf eine Wanderung durch die Menschheitsgeschichte.

RWJ 02/2015: Ergebnisse für Nordrhein-Westfalen

40 Jahre Arbeitskreis Wildbiologie an der Universität Gießen

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Zum runden Jubiläum der Wildforschung trafen sich an der Uni Gießen über 50 Biologen und Wissenschaftler.

Angesichts eines denkwürdigen Jubiläums fand in Gießen ein wildbiologisches Kolloquium statt – mit vielen Ergebnissen und Projekten, die auch für Nordrhein-Westfalen von Bedeutung sind.

RWJ 01/2015: Forschungsstelle

Staupe bei Wild in NRW

Aus dem Jagdjahr 2013/14 liegen 60 Nachweise für eine StaupevirusiInfektion bei Wildtieren vor. Über die Krank heit wird von Dachs, Marder, Iltis, Waschbär und Fuchs über wiegend aus Ostwestfalen berichtet. Wildtiere aus anderen Gebieten werden nur im Einzelfall untersucht, aber aus dem fehlenden Nachweis darf man nicht schließen, dass dort Staupe bei Wildtieren nicht vorkommt.

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RWJ 12/2014: Bonner Jägertag 2014

Zwischenbilanz zu vier Grünbrücken in NRW

Der 37. Bonner Jägertag Mitte September stand unter dem Thema „Lebensraumverbund in NRW – Barrieren überwinden, Vielfalt fördern, Jagdwert erhalten“.

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RWJ 11/2014: Zwischenbilnz zum Fasanen-Sterben in Norddeutschland

Die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen

Erste Hinweise über Untersuchungen zu den Rückgängen der Fasanenbesätze in Norddeutschland fassen Nele Curland, Thomas Gehle, Egbert Strauß, Ursula Siebert und Michael Petrak zusammen.

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RWJ 11/2014: Forschungsstelle sucht Treibjagd-Fasane für Proben

Helfen Sie mit!

Der Arbeitsbereich Niederwild der Forschungsstelle für Jagdkunde (FJW) möchte auch in diesem Herbst für das Institut für terrestrische und aquatische Wildtierforschung der Tierärztlichen Hochschule Hannover (ITAW) wieder frisch erlegte Fasane beproben.

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RWJ 09/2014: Wildbiologische Grundlagen zur Winterfütterung

Krücke für das Schalenwild

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Abgeschnitten von seinen natürlichen Wintereinständen, braucht Rotwild bei uns in aller Regel eine artgerechte Erhaltungsfütterung.
Foto: K.-H. Volkmar

Wesentliche Kriterien zur Beurteilung der Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit der Winterfütterung von Schalenwild sind Tierschutz und ökologische Passung.

RWJ 08/14: Wildbrücken in NRW

Eine Erfolgsgeschichte

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Wildbrücken - hier über der A1 bei Nettersheim in der Eifel - bieten sichere Querungsmöglichkeiten für Wildtiere, vernetzen Lebensräume und vermeiden Wildunfälle. Fotos: I. Hucht Ciorga

Mit Mitteln des Konjunkturprogramms II der Bundesregierung wurden in NRW vier neue Wildbrücken errichtet, erstmals auch über bereits bestehende Fernstraßen – die A 1 bei Nettersheim in der Eifel, die A 3 bei Köln zwischen Königsforst und Wahner Heide, die A 31 bei Schermbeck in der Üfter Mark und die B 64 bei Bad Driburg im Eggegebirge. Die Auswahl folgte den Empfehlungen des Landesjagdbeirates, der schon 2003 eine Prioritätenliste erforderlicher Querungshilfen für Rotwild erstellte.

RWJ 07/2014: Ökologische Fallstudie in den Niederlanden und Deutschland

Können Hausschweine Sauen krank machen?

Über die Immunabwehr gegenüber Erregern von Wild- im Vergleich mit Hausschweinen ist wenig bekannt. Eine grenzüberschreitende Studie zwischen Deutschland, Luxemburg und den Niederlanden untersuchte Infektionskrankheiten bei Schwarzwild. Die Forschungsstelle und Jäger aus NRW unterstützten die Untersuchungen der Uni Wageningen, die im November 2013 abgeschlossen wurden.

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RWJ 06/14: Zur Durchführung von Ansitz-Drückjagden bei Damwild

Tierschutz gilt auch für Hirsche

Hegeschauen ziehen Bilanz des vergangenen Jagdjahres. Die Abschussgliederung sieht beim Damwild einen Anteil reifer Hirsche (ab 10. Kopf) von 15, bei mittelalten (3. bis 9. Kopf) von 20 und bei jungen Hirschen (1. und 2. Kopf) von 45 Prozent vor.

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RWJ 05/2014: Schlussfolgerungen zum Verhalten auf Gesellschaftsjagden

Sozial-, Lern- und Fluchtverhalten von Schalenwild

Lernen heißt Verhaltensänderung durch Erfahrung. Das Ende der Jagdzeit ist der richtige Zeitpunkt zur Auswertung des vergangenen Jagdjahres – und auch um Schlussfolgerungen für die Zukunft zu ziehen.

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RWJ 04/2014: Äußerste Hygiene auf Jagdreisen und im Revier nötig

Afrikanische Schweinepest vor unserer Haustür

Nachdem Landwirte und Jäger 2012 aufatmen konnten (die Bekämpfung der Klassischen Schweinepest war erfolgreich abgeschlossen, Schutzmaßnahmen konnten aufgehoben werden), droht jetzt die Afrikanische Schweinepest.

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RWJ 03:2014: Gemeinsam für das Niederwild in der Agrarlandschaft

Empfehlungen fürs Feldrevier

Dr. Michael Petrak, Leiter der NRW-Wildforschungsstelle informierte auf der Jagd & Hund die Naturschutzobleute der Kreisjägerschaften zum Sachstand der laufenden Forschungen zur Niederwildmisere.

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RWJ 12/13: Kongress der Jagdwissenschaftler

Neue Erkenntnisse für die Praxis

Der Internationale Ring der Jagdwissenschaftler (gegründet 1954 zur Int. Jagdausstellung in Düsseldorf) traf sich zu seiner 31. Tagung im August in Brüssel.

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RWJ 11/2013: Feldhasen zwischen Rhein und Weser

Spiegel der Lebensumwelt

Unter dem Blickwinkel des Wildes als Bioindikator wird den Erkrankungs- und Todesursachen von Feldhasen 2012/13 eine einfache Betrachtung von drei Arten auf der Grundlage von Untersuchungen von Fallwild vorangestellt

RWJ 10/2013: Aus dem Fallwildbericht 2012/13

Achtsam mit Rehen umgehen

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Foto: M. Breuer

Rehe können dem Jäger bei pfleglichem Umgang echte Freude bereiten – nicht selbstverständlich, denn ihre Krankheiten geben Anlass, ihren Gesundheitsstatus aufmerksam zu verfolgen und alles dafür zu tun, sie langfristig gesund zu erhalten und als beständiges Glied der heimischen Fauna zu bewahren.

RWJ 09/2013: Erkrankungs- und Todesursachen nach Fallwilduntersuchungen in NRW

Dem Fasanentod auf der Spur

Das Foto zeigt einen Fasanenhahn

Foto: M. Breuer

Im Spätsommer 2008 wurde in NRW ein massiver Fasanenrückgang offenkundig, für den bis heute eine befriedigende Erklärung fehlt. Seitdem wurden verendete Fasane auf Erkrankungs- und Todesursachen untersucht. Nachfolgend sind seit 2005/06 erstellte Gutachten zusammengetragen.

RWJ 08/2013: Gefahr für Hunde im Jagdbetrieb durch Wildkatze, Luchs und Wolf?

Worauf Hundeführer achten sollten

Die Fotos zeigen eine Widkatze, einen Luchs und einen Wolf.

Fotos: M. Breuer

Die Ausbreitung der Wildkatze und die Zuwanderung von Luchs und Wolf stellen auch Führer von Jagdhunden vor neue Herausforderungen – und werfen Fragen auf.

RWJ 07/13: Am Beispiel von Rotwild in der Eifel

Biologische Grundlagen zur Bejagung rudelbildender Wildarten

In Hegegemeinschaften macht es Sinn, allgemeine Grundlagen gerade auch im Sommer zu erarbeiten – zu keiner anderen Jahreszeit lassen sich Lebensräume leichter ansprechen. Dies gilt für Rot- wie Sika-, Dam- und auch Schwarzwild.

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RWJ 06/2013: Wildtiere im Siedlungsraum

Wer Schäden vermeidet, schafft Sympathie für Wild und Jagd

Nicht nur weil Gesetze eindeutig verlangen, dass Jagd einer ordnungsgemäßen Land- und Forstwirschaft zu dienen hat, steht nicht die Vergütung, sondern die Verhinderung von Wildschäden im Vordergrund. Wenn Jäger das hinkriegen, sammeln sie Pluspunkte bei Verpächtern und in der Bevölkerung.

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RWJ 05/2013: Fasanensterben in NRW

Hilfen zur Selbsthilfe

Seit dem Rückgang der Fasanen im Jahr 2008 haben sich die Strecken halbiert, die Ursachen dafür sind bis heute ungeklärt. Was können Niederwild-Heger jetzt tun? Dr. Thomas Gehle gibt klare Antworten.

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RWJ 04/2013: Konsequenzen falscher Bejagung sind nicht zu unterschätzen

Wer Lebensräume beruhigt, verhütet Wildschäden

Das Pilotprojekt Monschau-Elsenborn (teilweise heute im Nationalpark Eifel) und Untersuchungen auf der Dreiborner Hochfläche bieten wertvolle Grund­lagen zur Beurteilung praktischer Fragen wie denen der Wildschadenverhütung.

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RWJ 03/2013: Zur Einschätzung von Wildbeständen

Erst Pflicht, dann Kür

In der Ökologie der Landtiere zählt die Ermittlung von Tierbeständen nach wie vor zu den besonders schwierigen Aufgaben. Dieses Problem ist keinesfalls auf jagdbare Arten beschränkt.

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RWJ 02/2013: Streckentief bei Hase und Fasan

Schlaglichter der Niederwild-Misere

Auch in diesem Jagdjahr klagen viele Pächter über geringe Herbstbesätze von Feldhase und Fasan. So manche Treibjagd wurde abgesagt. Dr. Thomas Gehle versucht, der Lage ein Gesicht zu geben.

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RWJ 12/2012: Fallwildbericht 2011/12

Wildkrankheiten in NRW

Der Fallwildbericht 2011/12 enthält die Zusammenstellung der Befunderhebungen über die 467 Erkrankungs- und Todesursachen von Wild auf Grundlage von Untersuchungen in staatlichen Einrichtungen von Nordrhein-Westfalen.

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RWJ 11/2012: Auf der Suche nach gesicherten Rehwilddichten

Wildunfälle statt Streckenauswertung?

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Auch wenn Unfälle mit Rehwild recht gut dokumentiert sind, lassen diese Zahlenwerke nur unvollständige Rückschlüsse auf den Bestand zu. Foto © K.-H. Volkmar

Zweifellos besteht ein Zusammenhang zwischen dem Vorkommen von Wildtieren und ihrer Verwicklung in Verkehrsunfälle. Vor Ort lässt sich durch eine ausreichende und gezielte Bejagung das Unfallrisiko reduzieren. Daraus kann man aber nicht ableiten, dass Wildunfälle die Populationsdichten widerspiegeln.

RWJ 10/2012: Geißel für Wildkaninchen - RHD (Chinaseuche)

Auf der Suche nach Resistenz

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Langsam „berappeln“ sich die Kaninchenbesätze zwischen Rhein und Weser wieder - wie hier in einem Revier bei Köln. Foto: N. Klups

Die Viruserkrankung Rabbit Haemorrhagic Disease (RHD/Chinaseuche) befällt Haus- und Wildkaninchen weltweit und mit hohen Mortalitätsraten. Während man Hauskaninchen durch Impfung schützen kann, bleibt für die freie Wildbahn nur die Hoffnung auf resistente Populationen. Danach wird weltweit geforscht.

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