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RWJ 12/2015: DJV unterstützt Petition gegen unsinniges Vorhaben

Verschärfung des EU-Waffenrechts nach den Paris-Anschlägen?

Infolge der Terroranschläge in Paris plant die EU eine Verschärfung des Waffenrechts. Neben einigen sinnvollen Maßnahmen soll auch der Online- Handel legaler und registrierter Waffen verboten und weitere bürokratische Hürden für zuverlässige und legale Waffenbesitzer errichtet werden.

 

Der DJV kritisiert diese Vorhaben, da sie weder ein Mehr an Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger bringen, noch den Terrorismus bekämpfen. „Es ist extrem wichtig, konkrete Maßnahmen gegen Terrorismus und organisierte Kriminalität zu ergreifen“, so DJV-Präsidiumsmitglied Helmut Dammann- Tamke, zuständig für Waffenrecht. „Diese dürfen jedoch nicht zuverlässige und gesetzestreue Jäger belasten. Bei jedem einzelnen Punkt sollte sich die Politik fragen „Treffen wir damit Terroristen und organisierte Kriminalität?‘“

 

Seit Kurzem existiert eine Petition auf der Plattform change.org, die sich gegen unsinnige Verschärfungen des EUWaffenrechts ausspricht und an den Rat der Europäischen Union richtet. Über Nacht erreichte die Petition Mitte November bereits 16 000 Mitzeichner.

 

Der DJV ruft alle Jäger zur Unterstützung der Petition auf !

 

Weiterhin fordert der DJV die EUKommission auf, den illegalen Waffenhandel innerhalb der EU zu bekämpfen und besonders die europäischen Außengrenzen schärfer zu kontrollieren. Dazu kann auch eine Datenbank für gestohlene und illegal gehandelte Waffen gehören, wie sie etwa „iArms“ (InterPol) vorsieht.

 

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