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RWJ 04/2014: Online-Petition zu Jäger in der Falle

Über 72.000 Proteste gegen tendenziöse ZDF-Doku

Mehr als 72000 Menschen haben die Online-Petition von Max Götzfried gegen die tendenziöse Berichterstattung der ZDF-Sendung „Jäger in der Falle“ vom 19. Januar gezeichnet. Der DJV hat die Aktion ausdrücklich unterstützt und wertet das Ergebnis als großen Erfolg. Unter anderem berichtete der Spiegel über die Petition, ebenso wie führende Internet-Nachrichtendienste.

Unter knapp 8000 laufenden Petitionen lag die der Jäger zwischenzeitlich auf Platz 1. Nach dieser großen Resonanz erwartet der DJV, dass sich der ZDF-Fernsehrat im Mai mit den Protesten gegen „Jäger in der Falle“ beschäftigt. „Wir Jäger haben bisher keine befriedigende Antwort vom ZDF bekommen. Weder zur Petition selbst, noch gab es einen Vorschlag zur Richtigstellung. Das können wir so nicht akzeptieren, das durch falsche Darstellungen in der Sendung verzerrte Bild der Jagd muss korrigiert werden. Wir halten an unserer Kritik fest und müssen wohl das ZDF als öffentlich-rechtlichen Sender künftig neu einordnen. Mit Medienpartnern, die objektives Interesse am Thema Jagd zeigen, wollen wir auch weiterhin fakten- und praxisorientierte Aufklärungsarbeit leisten“, sagt DJV-Präsident Hartwig Fischer.

 

Petitions-Initiator Max Götzfried wird die Unterschriften mit einer formellen Beschwerde dem ZDF überreichen. Der DJV wird die Öffentlichkeit über die nächsten Schritte informieren. Für Götzfried hat die Aktion gezeigt: „Jeder kann etwas für die Jagd tun, so klein es auch erscheinen mag – immer.“ DJV-Präsident Fischer sagt: „Es ist großartig, wie viele Jäger innerhalb von wenigen Wochen die Petition mitgetragen, sich in Foren eingemischt und fundierte Zuschauerbriefe geschrieben haben.“

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