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RWJ 05/2014: Pflichtversicherung der Jagdunternehmer

Spitzengespräch mit Berufsgenossenschaft

Vertreter von DJV und der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) trafen sich Ende März zu einem Gespräch über die Pflichtversicherung der Jagdunternehmer in der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft.

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Trafen sich Ende März zu einem Spitzengespräch (v. l.): F. v. Massow (DJV), SVLFG-Geschäftsführer R. Knittel, SVLFG-Vorsitzender A. Spahn, DJV-Präsident H. Fischer, DJV-Präsidiumsmitglied Dr. H.-H. Jordan, W. Florstedt (LJV Sachsen-Anhalt) und H. Fanck (SVLFG).

Für Mittel- und Ostdeutschland (LBG MOD) wies der DJV auf eine unzureichende Transparenz zur Beitragsbemessung und den Unmut bei vielen Revierinhabern hin. Die SVLFG sicherte zu, Themen, die für die Jäger von Bedeutung sind, in Zukunft besser und möglichst gemeinsam mit den Jagdverbänden zu kommunizieren.

 

Wichtiges Thema war auch der neue, Beitrag, der 2014 erstmals nach einem bundes weit einheitlichen Maßstab erhoben wird, was für einige Betroffene zu Beitragssteigerungen, für andere zu Senkungen führen wird.

 

Für 2013 müssen von der Risikogruppe Jagdunternehmen gut 13 Millionen Euro für Leistungen der Berufsgenossenschaft aufgebracht werden. Daneben ist von jedem eigenständigen Jagdunternehmen noch zusätzlich ein Grundbeitrag zu zahlen (mindestens 60 €).

 

Zur Diskussion um die Vor- und Nachteile der Pflichtmitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft betonte die SVLFG, dass die gesetzliche Unfallversicherung – anders als eine private Unfallversicherung – nicht gewinnorientiert arbeite und besonders eine vollständige Rehabilitation der Unfallverletzten ohne betragsmäßige Begrenzung anbiete.

 

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