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RWJ 11/2013: DJV-Seminar für Schießausbilder

Schießenlernen

Warum geht der Schuss daneben, wie soll ich zielen und welches Auge zukneifen? Fragen, die manch angehenden Jungjäger bei der Ausbildung an der Waffe intensiv beschäftigen und für Unsicherheit sorgen. Die Ausbildung im Fach Waffenhandhabung und Praktisches Schießen ist nach wie vor die anspruchsvollste und das wichtigste Thema in Ausbildung und Jägerleben. Grund für den DJV, wieder verstärkt Seminare anzubieten, um Ausbilder und Prüfer optimal auf ihre Tätigkeit vorzubereiten.

 

Bereits zum dritten Mal veranstaltete der DJV in Liebenau ein Seminar für Ausbilder und -prüfer im Fach Schießen und Waffenhandhabung. Unter Leitung von Berthold Begemann erfuhren 13 Teilnehmer die Methodik einer sinnvollen und effektiven Vermittlung der Schießtechniken. In einer Mischung aus Theorie und Praxis vermittelte Begemann die Grundlagen. Schwerpunkt war das Flintenschießen, das immer noch als anspruchsvollste Disziplin bei der Ausbildung an der Waffe gilt. Fußstellung, richtiger Anschlag, Timing und eben der Umgang mit dem besagten Auge – all das dem Schüler zu vermitteln erfordert neben Sachkenntnis auch pädagogisches Fingerspitzengefühl.

 

Die „Bundeseinheitlichen Rahmenbedingungen einer Aus- und Weiterbildung für die Jungjägerausbilder- und prüfer“ des DJV bildeten die Grundlage des Seminars. Damit hat der DJV einen Rahmen gesteckt, der das zu vermittelnde Wissen und die Methodik dazu festlegt.

 

Neben dem praktischen Schießen standen Sicherheit und Schießstandordnung auf dem Programm. Die Schießstandordnung ist für alle Schießstätten verbindlich, die für das Kontroll- und Einschießen, Ausbildungs- und Prüfungsschießen für Jagdscheinanwärter sowie das jagdliche Übungs- und Wettkampfschießen genutzt werden. Es ist das Ziel der DJV-Seminare, bundesweit allgemein verbindliche Grundzüge einer Ausbildung an der Waffe zu etablieren, um damit eine einheitliche Basis zu schaffen. Dazu soll so eine Verbesserung der Kommunikation zwischen Ausbildern und Prüfern erreicht werden. Weitere Seminare in anderen Regionen sind in Vorbereitung.

 

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