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RWJ 01/2015: DJV-Nachrichten

Jagd passt nicht zu Alkohol

Ende Oktober 2014 befasste sich das Bundesverwaltungsgericht mit der waffenrechtlichen Zuverlässigkeit beim Umgang mit Schusswaffen unter Alkoholeinfluss. Der DJV empfiehlt dringend, vor und bei der Jagd mit Schusswaffen auf jeglichen Alkoholgenuss zu verzichten.

 

Die Grenze, ab der Jäger für den Umgang mit Waffen unter Alkoholeinfluss als waffenrechtlich unzuverlässig gelten, sollte aus Sicht des DJV aber nicht bei 0,0 Promille Blutalkohol liegen, sondern immer eine Einzelfallprüfung erfolgen. Darüber hinaus sollte im Umgang mit Waffen bei der Beurteilung der Zuverlässigkeit auch differenziert werden, ob die Waffe schussbereit (unmittelbare Jagdausübung) oder nur im Zusammenhang mit der Jagd nicht-schussbereit geführt wurde (Streckelegen, Rückweg von der Jagd). Weitere Infos folgen, sobald die schriftliche Urteilsbegründung vorliegt.

 

Waffen und Alkohol

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