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RWJ 05/2013: Sozialdemokratische Jäger tagten in Düsseldorf

Waid-Genossen: Nein zu geplantem Landesjagdgesetz

Das geplante neue Landesjagdgesetz in Nordrhein-Westfalen war Ende März Thema der zweiten Mitgliederversammlung der Waid-Genossen in Düsseldorf. Zu Gast beim Initiativkreis sozialdemokratischer Jäger in NRW waren die Abgeordneten Annette Watermann- Krass und Norbert Meesters, beides Mitglieder im Umweltausschuss des Landtags.

 

„Für uns ein klares Zeichen, dass die Waid-Genossen innerhalb der SPD wahrgenommen und wertgeschätzt werden“, erklärten die Gründer des Zusammenschlusses, Claus Jacobi und Uwe Lüders.

 

Die aus ganz NRW angereisten Waid- Genossen diskutierten intensiv mit den Abgeordneten und verdeutlichten, dass sie fest hinter den von ihnen formulierten Positionen für eine nach haltige Jagd in NRW stehen. „Wir haben noch mal unterstrichen, dass wir Waid-Genossen das beabsichtigte ökologische Jagdgesetz, wie es extreme Naturschützer fordern, nicht mittragen werden“, berichtete Uwe Lüders.

 

Über die Gemeinsamkeiten von Jagd und praktiziertem Naturschutz sprach auch Gastredner Dr. Thomas Gehle von der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung. In seinem Vortrag Jagd und Natur schutz – Widerspruch oder Ergänzung? beleuchtete er historische Hintergründe des Naturschutzes in Deutschland und die Entstehungsgeschichte der von Sozialdemokraten mitgeprägten Jagdgesetzgebung.

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