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RWJ 03/2020: 30 Jahre Kooperation mit der Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW

Veltins setzt Zusammenarbeit mit Landesjagdverband fort

Die Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung Nordrhein-Westfalen und die Brauerei Veltins erneuern ihre 30 Jahren bestehende Kooperationsvereinbarung.

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Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg und Peter Oser-Veltins (Brauerei Veltins/r.) unterzeichneten die Vereinbarung mit Christof J. Marp­mann (Wildtier- und Biotopschutz-­Stiftung, h. l.) und Fabian Veltins (h. r.).

Veltins unterstützt die LJV-Stiftung mit jährlich 26 000 € zu Schutz und Hege freilebender Tiere und der Sicherung ihrer Lebensgrundlagen. Außerdem kümmert sich die Wildtier- und Biotopschutzstiftung NRW um die Bildung und Erziehung durch Wissensvermittlung insbesondere im Natur- und Landschaftsschutz und durch die Unterstützung des „Lernorts Natur“. Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg würdigte als Vorsitzender der Stiftung das Engagement von Veltins als praktizierten Naturschutz. Es sei keinesfalls selbstverständlich, dass Unternehmen mit solch vorbildlicher Kontinuität Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt übernehmen.

 

Leistungen und Erfolge in Naturschutz und Umweltbildung seien möglich, weil sich neben Veltins viele LJV-Mitglieder ehrenamtlich und unterstützend den Projekten der Stiftung zur Verfügung stellen – „und zwar mit geschicktem und dauerhaftem Einsatz, mit viel Freude und Begeisterungsfähigkeit und weiteren finanziellen Mitteln“, sagte Müller-Schallenberg zur Verlängerung der Vereinbarung am Rande der Jagd & Hund. Peter Oser-Veltins unterzeichnete die Vereinbarung für die Brauerei Veltins und würdigte die Verdienste des LJV für den Erhalt von Flora und Fauna in NRW.

 

 

Verantwortungsgefühl für Tiere und Pflanzen steigern

Niemand wende – so Müller-Schallenberg – freiwillig und aus eigenen Mitteln mehr für Naturschutz auf als die Jäger, viele bemühen sich seit Jahren erfolgreich darum, die Natur einer breiten Öffentlichkeit und v. a. auch der Jugend näherzubringen. Lernort Natur lädt Kinder und Jugendliche ein, sich mit heimischen Tieren und ihren Lebensräumen zu beschäftigen. Die Jäger öffnen dazu ihre Reviere und bieten in der Natur die Möglichkeit, Reiz und Zauber der Heimat zu entdecken und Verantwortungsgefühl für Tiere und Pflanzen zu steigern. Doch weil es gerade in Ballungsräumen an Möglichkeiten mangelt, haben der LJV und seine 52 Kreisjägerschaften Rollende Waldschulen geschaffen, um Schulen im naturkundlichen Unterricht zu unterstützen – fast 100 Fahrzeuge stehen dafür in NRW zur Verfügung. Eine ganze Sammlung von Präparaten heimischer Wildarten macht das Begreifen der Natur ganz einfach. Mehr als 1 000 Jäger haben sich pädagogisch schulen lassen, um Kindern und Jugendlichen nachhaltige Naturerlebnisse zu vermitteln. Seit 1990 sind mehr als eine Mio. Kinder und Jugendliche in NRW in der rollenden Waldschule gewesen. Das Engagement kommt damit allen wildlebenden Tieren und ihren Lebensräumen zugute.


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