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RWJ 01/2013: An alle Revierinhaber in NRW:

Unterstützen Sie die Flächendeckende Einschätzung von Wildtieren in NRW!

Sehr geehrte Revierinhaber, liebe Jägerinnen und Jäger,

 

Die Flächendeckende Einschätzung im Frühjahr 2006, 2009 und 2011, an der sich erfreulicherweise sehr viele NRW-Revierinhaber beteiligten, hat zu sehr wichtigen Erkenntnissen über das Vorkommen und die regionale Verbreitung von Wildtierarten geführt. Im Einzelnen erinnere ich an die Besatzentwicklung des Wildkaninchens (einschließlich seiner Krankheiten), das Vorkommen von Grau- und Kanadagans, die Verbreitung der Neozoen Nilgans, Marderhund, Waschbär und Mink sowie von Kolkrabe, Wildkatze, Fischotter, Biber und Nutria.

 

Diese hochinteressanten Ergebnisse veranlassten den DJV im Einvernehmen mit jagdwissenschaftlichen Instituten, die das WILD-Projekt begleiten, im Frühjahr 2013 bundesweit eine erneute Flächen­deckende Einschätzung durchzuführen, und zwar als Erhebung zu Arten, die im oben vorgestellten Fragebogen genannt sind.

 

Der Fragebogen ist in Bezug auf das Revier allgemein gehalten, so dass die Anonymität absolut gewahrt bleibt!

 

Obwohl einzelne Sachfragen mit der vorhandenen Revierkenntnis einfach beantwortet werden können, liegt die besondere Bedeutung dieser Umfrage in der Repräsentativität – im Idealfall also der flächendeckenden Beteiligung aller Reviere.

 

Daher bitte ich alle Revierinhaber im Land NRW sehr herzlich, sich an dieser Aktion zur Unterstützung der jagdpolitischen Bemühungen des DJV zu beteiligen und den Fragebogen möglichst bis Mitte Juni an die Stelle (Kreisjägerschaft, Hegering) zurückzuleiten, von der sie ihn erhalten haben.

 

Zur Klarstellung: Durch diese Einschätzung werden die traditionellen WILD-Zählungen der Referenzreviere nicht berührt – sie sind unabhängig von dieser Erhebung zum Feldhasen und seinen Prädatoren (Fuchs, Dachs, Krähe) auch weiter von entscheidender Bedeutung.

 

Ebenfalls grundsätzlich nicht berührt werden die schon traditionellen Erhebun­gen der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung (Bonn) zum Rebhuhn (Umfrage über die unteren Jagdbehörden).

 

Wenn das Rebhuhn in dieser Flächen­deckenden Einschätzung trotzdem abgefragt wird, dient dies dem sehr wichtigen Zweck, auch Erkenntnisse darüber zu bekommen, wie sich Rebhühner in den von der FJW nicht erfassten Gebieten entwickelt haben.

 

Zusammenfassend ist also festzuhalten, dass der DJV in dieser Sache auf die aktive Unterstützung der Revierin­haber dringend angewiesen ist. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie diesem Anliegen entsprechen könnten. Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen im Voraus und verbleibe mit allen guten Wünschen für das neue Jahr! Ralph Müller-Schallenberg Präsident des Landesjagdverbandes NRW

RWJ_01/2013 WILD FE

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