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RWJ 09/2015: Anzeige wegen illegaler Greifvogel-Fallen

Präsidiumsmitglied lässt Ämter ruhen

Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen hat der Bitte eines Präsidiumsmitglieds vom 21. August 2015 entsprochen, mit Blick auf ein laufendes Strafverfahren gegen ihn seine Mitwirkung und Tätigkeiten im Präsidium und Vorstand des Landesjagdverbandes so lange ruhen zu lassen, bis eine lückenlose Aufklärung der in Rede stehenden Vorgänge erfolgt ist, insoweit gesicherte, behördliche Erkenntnisse dazu vorliegen und das Strafverfahren abgeschlossen ist.

 

Das Präsidiumsmitglied hat in seinem Schreiben an den LJV weiterhin erklärt, dass es sich eines strafrechtlich relevanten Verhaltens in keiner Weise bewusst ist und sich seinerseits selber eine Anzeige wegen falscher Verdächtigung und sämtlicher sonst in Betracht kommender Tatbestände vorbehält.

 

Vom Anzeigengeber gegen das Präsidiumsmitglied, dem „Komitee gegen den Vogelmord“, hat es in der Vergangenheit regelmäßig kampagnenartige Vorwürfe über angeblich illegale Jagdpraktiken gegeben. Ebenso regelmäßig haben die erhobenen Vorwürfe einer unabhängigen Prüfung der zuständigen Behörden nicht standgehalten.

 

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