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RWJ 05/2016: 20. Mai in Rheinberg

Niederwildhege

Lernen Sie die gesamte Bandbreite der möglichen Hege für Hase, Kaninchen, Rebhuhn, Fasan und Stockente kennen, um auch noch morgen nachhaltig jagen zu können. Zuerst informiert Forstassessor Gregor Klar (LJV) über aktuelle Förderprogramme zur Biotopverbesserung, Antragsstellung und Umsetzung.

hasen

Danach referiert Wildmeister Thomas Berner (20 Jahre Leiter im LJV-Lehrrevier) zu praktischen Reviermaßnahmen. Dazu gehören nach Besatzermittlung, Jagdarten/-intervallen angepasste nachhaltige Jagd, genauso wie Wildkrankheiten und Wildbiologie. Die Optimierung von Feldgehölzen und Feuchtgebieten ist dazu genauso wichtig wie geeignete Wildackermischungen. Varianten der LJV-Enten-, Rebhuhn- und Fasanenfütterungen werden ebenfalls vorgestellt. Weiterer Schwerpunkt ist der Wildschutz zur Reduktion von Verlusten durch Straßenverkehr und Landwirtschaft mit dem LJV-Wildretter und anderen wirksamen Strategien. Im dicht besiedelten NRW sind frei laufende Hunde ständiges Ärgernis und Gefahr für Wildtiere. Ärger und Wut helfen aber wenig weiter – richtige Jagdschutzmaßnahmen dagegen schon.

 

Mit Niederwildhege untrennbar verbunden ist Prädatorenbejagung – ob Ansitz am Luderplatz, Bau-, Fallen-, Krähen- oder Lockjagd – die vorgestellten modernen Jagdarten und -geräte machen Freude, ergeben zum Teil schöne Bälge und helfen nicht nur bodengebundenen Wildarten. All diese Hegemaßnahmen und Reviereinrichtungen werden im Anschluss während einer Exkursion im Lehr- und Forschungsrevier besichtigt.

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