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RWJ 11/2013: Jagdhunde-Ausbildung in Schliefenanlagen

Landesjagdverband informiert Abgeordnete

Gemeinsam mit dem Jagdgebrauchshundverband informierte der Landesjagdverband NRW Anfang Oktober Mitglieder des Landtagsausschusses für Klimaschutz, Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zur tierschutzgerechten Ausbildung und Prüfung von Jagdgebrauchshunden in Schliefenanlagen.

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Gesetzlich wird der Einsatz brauchbarer Jagdhunde bei der Jagd gefordert, für jeden Jäger ist es ein ethisches Selbstverständnis, nur gut vorbereitete Hunde im Jagdbetrieb einzusetzen. Insofern hält der Landesjagdverband auch die tierschutzgerechte Vorbereitung brauchbarer Jagdhunde auf die Baujagd (und diese überhaupt) für unverzichtbar.

 

Auch die Ausbildung von Jagdhunden wird im Rahmen der anstehenden Novel- lierung des Landesjagdgesetzes erörtert. Wie bereits zur „lebenden Ente“ informierten Landesjagd- und Jagdgebrauchshundverband den zuständigen Landtagsausschuss speziell zur Ausbildung und Prüfung brauchbarer Jagdhunde als Vorbereitung auf die Baujagd in Theorie und Praxis über in NRW angewandte, seit langem bewährte und tierschutzkonforme Ausbildungsmethoden.

 

Dass daran 11 Abgeordnete teilnahmen, zeigt das Interesse des Landtagsausschusses an der Thematik und ermöglichte eine parteiübergreifende Information der Parlamentarier. Der Weg des Dialogs zwischen Politik und Jägerschaft konnte mit dieser Veranstaltung erfolgreich fortgeführt werden – darüber freut sich der LJV besonders.

 

„Wer waidgerecht jagt, für den steht Tierschutz dabei an erster Stelle. Das beginnt bei der Ausbildung brauchbarer Jagdhunde und endet bei der Erlegung des Wildes“, betonte LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg. Dass dieses Prinzip für Jagdhunde genauso wie für alle ande- ren Tiere gilt, daran ließ er keinen Zweifel. Müller-Schallenberg, der mit JGHV-Präsident Werner Horstkötter persönlich an der Veranstaltung teilnahm, machte deutlich, dass der Landesjagdverband für den fachlichen Dialog jederzeit offen ist, damit die jagdrechtliche Gesetzgebung sachlich fundiert vorbereitet werden kann. Positiv wurde das Angebot auch von den teilnehmenden Abgeordneten aufgenommen, die sich für die sachliche und anschauliche Darstellung der Thematik bedankten.

 

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