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RWJ 12/2015: Jagd & Hund 2016

Keine Vermarktung von Gatterlöwen und Frankenstein-Zuchten!

Der Abschuss gezüchteter Löwen in Gattern („Farm-Löwen“, „captive bred lions“) hat mit dem Wesen der Jagd nichts zu tun und fügt dem Ansehen von Jagd und Jägern in der Öffentlichkeit schweren Schaden zu. Insofern passen solche Angebote auch nicht zur Messe „Jagd & Hund“.

Gleiches gilt für den Abschuss künstlich gezüchteter Farbvarianten und -mutationen von Wildtieren wie Gold-Gnus oder Moonshadow-Impalas, die in freier Wildbahn überhaupt nicht vorkommen („arteficial breeding“).

 

Der Landesjagdverband NRW als ideeller Träger der Messe Jagd & Hund und die Westfalenhallen Dortmund als Veranstalter distanzieren sich ausdrücklich von Praktiken wie dem Abschuss von captive bred lions und arteficial breeding, weil solche Handlungsweisen mit dem ethischen Anspruch an die Jagd nicht zu vereinbaren sind.

 

Darauf wies die Messeleitung in einem mit dem Verband abgestimmten Schreiben die Jagdreiseanbieter auf der „Jagd & Hund“ hin und legte ihnen nahe, solch ethisch fragwürdige Praktiken auf der Messe 2016 im Rahmen einer freiwilligen Selbstbeschränkung nicht anzubieten. Zugleich wurde angekündigt, die Teilnahmebedingungen im Hinblick auf eine Änderung intensiv zu prüfen, um derartige Angebote für die Zukunft auf der Messe „Jagd & Hund“ generell nicht mehr zuzulassen.

 

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