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RWJ 11/2012: Ausbildung von Jagdhunden hinter der lebenden Ente

Jäger und Hundeprofis informieren Düsseldorfer Landtagsausschuss

Anfang Oktober fand im Kreis Coesfeld ein gemeinsamer Termin des  Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landtags NRW und des Landesjagdverbandes statt. Der LJV hält die derzeit praktizierte, tierschutzgerechte Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Enten zur Vorbereitung brauchbarer Jagdhunde auf die Wasserwildjagd für unverzichtbar, um der gesetzlichen Forderung zum Einsatz brauchbarer Jagdhunde bei der Jagdausübung zu entsprechen.

Aus_dem_LJV_Landtagsausschuss

Zur Jagdhundeausbildung mit lebenden Enten informierte der LJV mit dem JGHV Vertreter des NRW-Landtagsausschusses. LJV-Präsident R. Müller-Schallenberg und Vizepräsident Dr. H. Hallermann begrüßten mit JGHV-Präsident W. Horstkötter H.-J. Rohrwedder, C. Schulze-Föcking, N. Meesters, F. Ortgies, H. Höne, J. Hovenjürgen, M. Diekhoff, N. Rüße und R. Deppe. Die LJV-Hundeobleute A. Janken und W. Rohe übernahmen die praktische Durchführung.

Da im Zusammenhang mit der derzeit in NRW diskutierten Novellierung des Landesjagdgesetzes auch die Ausbildung von Jagdhunden erörtert werden soll, informierte der LJV zusammen mit dem Jagdgebrauchshundverband den zuständigen Landtagsauschuss speziell zur Ausbildung und Prüfung brauchbarer Jagdhunde zur Vorbereitung auf die Wasserwildjagd in Theorie und Praxis über die in NRW angewandte, seit langem bewährte Ausbildungsmethode. Der Landesjagdverband freut sich, dass dies beim zuständigen Landtagsausschuss positiv aufgenommen und der Dialog zwischen Politik und Jägern fortgesetzt wurde.

 

An der Infoveranstaltung nahmen neun Abgeordnete teil. Da mindestens ein Vertreter pro Landtagsfraktion teilnahm, wurde parteiübergreifend zu diesem wichtigen Thema informiert. Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg, der selbst teilnahm, freute sich über die angenehme Atmosphäre: „Wir möchten, dass politische Entscheidungen zum Jagdrecht sachlich fundiert getroffen werden. Dazu stehen wir Politik und Öffentlichkeit gern Rede und Antwort. Gerne führen wir auch praktisch vor, was wir in den Revieren im Sinne eines gelebten Tier- und Artenschutzes machen.“ Die teilnehmenden Abgeordneten nahmen das LJV-Angebot positiv auf und bedankten sich für die sachliche und anschauliche Darstellung.

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