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RWJ 04/2014: Aufruf an alle Jäger!

Jagdschutz mit der Kamera

Dokumentieren Sie Schäden in der heimischen Fauna durch wildernde Hunde und Katzen!

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Zur Vertretung unserer Interessen brauchen wir mehr Bilder, die dokumentieren, was Hunde und Katzen in der Natur anrichten können - eine Kamera gehört daher immer in den Rucksack, auch Smartphones liefern ausgezeichnete Bilder.

Regelmäßig erreichen den LJV Fotos von wildernden Hunden und Katzen bzw. Resten ihrer Opfer. Gerissene Rehe, ausgeräuberte Gelege und verlorene Trachten sind in unseren Revieren offenbar trauriger Alltag geworden – auch das ist Teil der augenblicklichen Niederwildmisere. Trotzdem blenden ideologisierte Tierschützer das Problem wildernder und verwilderter Haustiere immer wieder aus und verschließen sich sachlichen Argumenten. Jüngste Beispiele dafür sind die Verweigerungshaltung des Deutschen Tierschutzbundes gegenüber den Gesprächsangeboten des DJV über Lösungsansätze angesichts der rund 2 Millionen verwilderter Katzen in Deutschland sowie die Katzensuchaktion eines Tierschutzvereins im Münsterland, die mehr an eine Hexenjagd erinnerte. Oft genug müssen uralte Archivbilder getöteter Hunde oder Katzen herhalten, um die Diskussion zu emotionalisieren.

 

Angesichts dieser Verblendung ruft der Landesjagdverband seine Mitglieder auf, jagdschutzrelevante Beobachtungen in den 7 500 Revieren zwischen Rhein und Weser per Foto zu dokumentieren

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Gerissene Rehe, ausgeräumte Gelege, Risse und Rupfungen gehören fotografiert und kommuniziert. Doch ebenso belegt der tote Singvogel, den Nachbars Katze vor der Haustür ablegt, den Schaden durch Stubentiger in der heimischen Fauna. Auch von Rabenkrähen ausgeräumte Gelege sind immer ein Foto wert!

 


So wird's gemacht

  • Halten Sie alle jagdschutzrelevanten Revierbeobachtungen per Foto fest! Der Fotoapparat als Standardinhalt des Rucksacks (es muss ja kein teurer sein) ist dafür bestens geeignet. Auch Smartphone- Kameras verrichten für diesen Zweck gute Dienste.
  • Speichern Sie Bilder gut abrufbar ab.
  • Melden Sie dem LJV Ihr Bild und geben Sie es eventuell für die Öffentlichkeitsarbeit zur Nutzung frei! (presse@ ljv-nrw.de)
  • Falls selbst ernannte Tierschützer im Internet oder in sozialen Netzwerken den Jagdschutz skandalisieren wollen oder gar eine Änderung der gesetzlichen Regelungen zum Jagdschutz fordern, sagen solche Bilder mehr als 1 000 Worte.
  • Melden Sie dem LJV entsprechende Diskussionen im Internet und sozialen Medien, damit auch andere Jäger Bildund Wortbeiträge in die Diskussionen einwerfen können. An dieser Stelle hilft viel auch wirklich viel! Bei 7 500 Jagdrevieren und 65 000 LJV-Mitgliedern sollte so eine ausreichende Beteiligung der Jägerschaft am öffentlichen Meinungsbildungsprozess sichergestellt sein.

 


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