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RWJ 05/2018: Schießanlage Unna-Hamm

Grundsteinlegung erfolgt

Ab Ostern 2019 soll in Bergkamen auf der neuen Schießanlage der KJS Unna und Hamm geschossen werden. Die Vorsitzenden der beteiligten Kreisjägerschaften bestätigten diesen Termin bei der Grundsteinlegung Anfang April.

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Prof. Lothar Reinken (Vors. KJS Hamm), Ulrike Wäsche (Bürgermeisterin Hamm), Reinhard Middendorf (Vors. KJS Unna), Roland Schäfer (Bürgermeister Bergkamen) und Jochen Trebing (Geschäftsführer Schießstand) befüllen die Zeitkapsel, die in den Rohbau eingebracht wird.

Mittlerweile sind die Umrisse der Schießbahn und die Fundamente erkennbar – ein passender Zeitpunkt zur offiziellen Grundsteinlegung. Neben den Bürgermeistern beider Städte befüllten Mitarbeiter des Zolls und der Bundespolizei eine Kapsel mit Zeitdokumenten, die ins Fundament des Schießstandes eingebracht wird. Beide Behörden werden neben Jägern und Landespolizei auf der Anlage trainieren.

 

Prof. Dr. Lothar Reinken (Vors. KJS Hamm) betonte, wie froh er sei, dass der Bau nun schon so weit fortgeschritten sei – trotz etlicher Schwierigkeiten, die sich immer wieder auftaten. Die Mitarbeiter des Architektenbüros „plan.werk“ erklärten etwa 40 Gästen, wie der Komplex einmal aussehen werde – das Zentrum wird aus einem jagdlichen Schießstand, einer Raumschießanlage, Schulungsräumen und einem Geschäft mit Büchsenmacherei bestehen. Die Kreisjägerschaften betreiben den jagdlichen Schießstand mit vier 100 msowie fünf Kurzwaffen-Bahnen, einer Kipphasenanlage und einer Bahn für den laufenden Keiler.

 

Achim Trebing wird die Raumschießanlage mieten. Für das Geschäft und die Büchsenmacherei wurde ein Vertrag mit „Jagdwelt 24“ (Fürstenau) abgeschlossen. Der Schießstand wird einmalig in Deutschland. Das Schießzentrum wird über die modernste Schallschutztechnik verfügen, vergleichbar mit der DEVA-Anlage in Berlin. „Auch sicherheitstechnisch werden höchste Auflagen erfüllt“, erklärte Prof. Reinken. Die Jäger haben die Möglichkeit, alle staatlich geforderten Schießnachweise abzuleisten. Zudem kann die Jungjägerausbildung der Kreisjägerschaften zentral vor Ort stattfinden.

 

Das Schießkino soll vormittags durch Polizeibehörden und Zoll ausgelastet werden. Am Nachmittag wird der Schießbetrieb für Jäger möglich sein. Die Kreisjägerschaften wollen das Außengelände des Zentrums für den Bereich Lernort-Natur nutzen. Die Seminarräume können zur Ausbildung der Jungjäger sowie für Fortbildungen und Vorstandssitzungen genutzt werden. Außerdem sollen dort Hersteller von Optik, Waffen und Zubehör Seminare anbieten können.

 

Infos zum Baufortschritt: www.schiessstand-unnahamm.de/facebook.com/schiesszentrum/

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