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Eilmeldung: Regionalkonferenz am 18. November 2014

Fünfte Regionalkonferenz in die Stadthalle Bielefeld verlegt

Die fünfte Regionalkonferenz des Landesjagdverbandes ist in die Stadthalle Bielefeld verlegt worden. Als Austragungsort der Protestkundgebung mit Landtagsabgeordneten aller Parteien war zunächst die Rudolf-Oetker-Halle vorgesehen. Wegen des erwarteten Andrangs hat der Landesjagdverband nun aber die größere Bielefelder Stadthalle gebucht. Der Termin ist gleich geblieben: Dienstag, der 18. November 2014, ab 19 Uhr.

 

Der Jägerprotest unter dem Motto „Für Land und Leute! Schluss mit den Verboten!“ wächst von Veranstaltung zu Veranstaltung. So demonstrierten im Kölner Gürzenich bereits 1300 Jäger, Land- und Forstwirte, Fischer, Grundbesitzer und andere Tier- und Naturschützer gegen den ideologiegeprägten Entwurf eines neuen Landesjagdgesetzes aus der Feder des parteigrünen NRW-Umweltministers Johannes Remmel. Die Folgeveranstaltungen in Münster und Wesel brachten mit jeweils über 2500 Teilnehmern die Veranstaltungssäle an ihre Kapazitätsgrenzen.

 

Für die Regionalkonferenz in Werl am 28. Oktober war die Stadthalle dann definitiv zu klein. Hier hatten die Veranstalter aber mit zwei Festzelten vorgesorgt, um die 3200 Besucher aufzunehmen.

 

Mit ähnlichen Besucherzahlen wird auch am 18. November in der Stadthalle Bielefeld gerechnet. „Wir haben nun mit der Ausstellungs- und Veranstaltungshalle den größten Raum der Stadthalle Bielefeld gebucht. Alleine dort passen mehr als 3000 Besucher hinein. Wenn´s 3500 Teilnehmer werden, ist´s gerade recht“, berichtet Christof J. Marpmann, Hauptgeschäftsführer des Landesjagdverbandes NRW.

 

Auch technisch wird die Halle bestens ausgestattet sein, so dass mittels moderner Übertragungstechnik jeder das Bühnengeschehen optimal verfolgen kann. Zur Regionalkonferenz in Bielefeld werden auch die Spitzenvertreter aller deutschen und europäischen Jagd- und anderer Landnutzerverbände erwartet.

 

Anreise

Stadthalle Bielefeld

Die Stadthalle Bielefeld ist verkehrstechnisch optimal zu erreichen:

 

Anreise mit der Deutschen Bahn AG:

Die Deutsche Bahn AG bietet stündlich ICE/IC-Verbindungen sowie eine Vielzahl weiterer regionaler Reisemöglichkeiten zum Bielefelder Hauptbahnhof - direkt vis-a-vis der Stadthalle Bielefeld - an.

 

Anreise mit ÖPNV:
Alle StadtBahn-Linien und viele Buslinien halten direkt an der Stadthalle (Haltestelle Hauptbahnhof).

 

Anreise mit dem PKW:
Die Adresse der Stadthalle ist: Willy-Brandt-Platz 1, 33602 Bielefeld.

Alternativ können Sie auch die Adresse der rückwärtigen Straße (hinter der Halle, bei der Hauptpost, Zufahrt Stadthallen-Parkhaus) angeben: Nahariyastr. 1, 33602 Bielefeld.

 

Parkmöglichkeiten:
Folgende Parkgelegenheiten kommen insbesondere in Frage:

 

Parkhaus Stadthalle
Zufahrt gegenüber Nahariyastr. 1

 

Parkplatz Hbf
Zufahrt über Nahariyastraße und Herforder Straße

 

Parkhaus Bahnhofsviertel 1
Zufahrt Joseph-Massolle-Str. 1

 

Parkhaus Bahnhofsviertel 2
Zufahrt über Privatstraße hinter Ishara am Europa Platz 1

 

Tiefgarage und Parkpalette CineStar
Zufahrten Feilenstr. 5 bzw. Zimmerstr. 10

 

Weitere Parkgelegenheiten finden sich unter http://www.bielefeld.de/de/sv/verkehr/parken/park/

 


Jagdrecht NRW

Die 15 schlimmsten Knackpunkte

Dies sind die 15 schlimmsten Knackpunkte im Gesetzentwurf, gegen die sich die Jäger und ihre Partner im ländlichen Raum wehren:

 

1. Der geplante Eingriff in den Katalog der bejagbaren Arten und eine Reduzierung der Jagdzeiten ist ein maßloser und verfassungswidriger Angriff auf die Eigentums- und Handlungsfreiheit, missachtet die Hegeleistungen der Jäger für mehr Artenvielfalt und gibt dem Wild weniger statt mehr Schutz.

 

2. Die geplante weitergehende Aushöhlung des flächendeckenden Reviersystems begünstigt neben dem verfassungswidrigen Angriff auf die Eigentums- und Handlungsfreiheit Wildschäden und Seuchenzüge.

 

3. Die geplante Einführung von jährlichen Schießnachweisen und die geplante Verpflichtung auf bleifreie Büchsengeschosse greift die Regelungskompetenz des Bundes an.

 

4. Das geplante Verbot der Baujagd und massive Einschränkungen bei der Fangjagd belasten die ohnehin gefährdeten Arten weiter.

 

5. Das generelle Tötungsverbot für wildernde Katzen verhindert Wildtier- und Artenschutz.

 

6. Das geplante Verbot der Lockjagd auf Rabenkrähen außerhalb der Einzeljagd führt zu erheblichen Schäden in der Landwirtschaft, setzt Tierarten und Bodenbrüter immer größerem Druck von Fressfeinden aus und ist völlig praxisfern.

 

7. Die geplanten Eingriffe bei der Jagd in Schutzgebieten gefährden 20 Prozent der heutigen Jagdfläche in Nordrhein-Westfalen.

 

8. Die beabsichtigte zwingende Mindestabschussplanfestsetzung bei Sika- und Muffelwild sowie die Herausnahme dieser Wildarten aus dem Schutzbereich der Verbreitungsgebiete hat die Ausrottung dieser Wildarten zur Folge.

 

9. Das geplante Fütterungsverbot von Schwarzwild auch in Notzeiten lässt diese Wildart in der Not verhungern und ist damit absolut tierschutzwidrig.

 

10. Die Einschnitte bei der Jagdhundeausbildung bedeuten nicht mehr, sondern weniger Tierschutz.

 

11. Das geplante Jedermann-Aufnahmerecht bei krankem (verletztem) Federwild kann tierschutzwidrig sein, ist seuchenrechtlich problematisch und eröffnet bestimmten Tierschutzorganisationen ein neues Geschäftsfeld, ohne dass es dem Tierschutz nutzt.

 

12. Die geplante Gleichsetzung von Kleinvereinen ist eine skandalöse Bevorzugung von Minderheiten und eine gesetzlich verordnete Entmachtung des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen als größter Interessenvertretung und Landesvereinigung der Jäger in Nordrhein-Westfalen.

 

13. Die Möglichkeit des örtlichen Verbotes von Kirrungen bezweckt letztendlich ein totales Kirrverbot. Die Mitteilungspflicht per GPS ist praxisfern und erinnert an einen Überwachungsstaat.

 

14. Die geplante Änderung des Landesforstgesetzes beabsichtigt ein Verbot der Anwendung von Wildkameras an Kirrungen und ein erleichtertes Zutrittsrecht für Unbefugte.

 

15. Die geplante Wiedereinführung der antiquierten Jagdsteuer ignoriert die bisherige absolute Vertragstreue der Jägerschaft seit deren Abschaffung und missachtet die Leistungen der Jäger für die Allgemeinheit.

 


Jagdrecht NRW

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