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RWJ 11/2019: Eröffnung der NRW-Wildwochen 2019 auf der Anuga

Klimaneutraler Fleischgenuss – mit Wild aus der Region!

Der Auftakt der NRW-Wildwochen 2019 fand Anfang Oktober auf der weltgrößten Nahrungs- und Genuss-Messe Anuga in Köln statt.

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V. r. LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg, Hubert Kaiser (NRW-Umweltministerium), Klaus Hübenthal, (Geschäftsführer DEHOGA-NRW) mit Pressesprecher Thorsten Hellwig und Sterne­koch Oliver Röder (Landlust Burg Flamersheim) bei der Eröffnung der NRW-Wildwochen.

Bei den landesweiten NRW-Wildwochen werben Jäger, Gastronomen, Fleischer und Förster gemeinsam für die Vorzüge von Wildfleisch. LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg lobte bei der Eröffnung der Aktion auf der weltgrößten Genuss-Messe in Köln die kulinarischen Vorzüge saftiger Wildschweinbraten, zarter Rehrücken und herzhafter Wildwürstchen.

 

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Herzhafte Wildsalami auf knusprig-frischem Brot – ein leckerer Happen auch für Ihre Gäste !

Zugleich wies er auf die positive Umweltbilanz von Wild aus der Region hin. „Nur Wild aus der Region bedeutet kurze Transportwege und frische Ware mit allen positiven Konsequenzen für die Produktqualität und unsere Umwelt“, so der Jägerpräsident. Auch Hubert Kaiser (Abteilungsleiter im NRW-Umweltministerium) betonte, dass Wildbret absolut klimaneutral sei, weil Wild aus der Region ganz selbstverständlich im Rahmen der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen anfalle. Klaus Hübenthal (Geschäftsführer DEHOGA NRW) nannte Wildbret ein hervorragendes Beispiel für saisonale Küche in der Gastronomie. In vielen Mitgliedsbetrieben seines Verbandes stehen in den kommenden Wochen leckere Wildbraten und -gerichte auf der Speisekarte ganz oben. Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen bietet mit dem Portal „Wildgenuss NRW“ die Möglichkeit, Wildbret bequem, einfach und sicher zu kaufen.

 


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Zweierlei vom Reh präsentierte Oliver Röder (Landlust Burg Flamersheim) – das Rezept zum Nachkochen finden Sie auf S. 20.

In der Zubereitung ist ein leckerer Wildbraten nicht schwieriger als Hähnchen oder Rind. Dass Hase, Reh, Wildschwein und Co. weit mehr sein können als ein herzhafter Weihnachtsbraten, ist mittlerweile bekannt – ob als Beilage zum Salat, auf Flammkuchen oder als Hack im Burger, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Nicht zuletzt der Nachhaltigkeits- Gedanke, das wachsende Umwelt- und Klimabewusstsein und der Fokus auf regionale Produkte sorgen dafür, dass Wild aus der Region immer öfter den Weg in heimische Töpfe und Pfannen findet. Bei importiertem Wildfleisch raten Fachleute zur Vorsicht, weil die vorgenannten Kriterien nicht erfüllt werden.


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