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RWJ 01/2019: Aufruf des LJV-Präsidenten an alle Inhaber von Jagdrevieren in NRW

Unterstützen Sie die neue „flächendeckende Einschätzung“ von Wildtierarten in NRW!

 

Sehr geehrte Revierinhaberinnen und Revierinhaber, liebe Jägerinnen und Jäger!

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Bitte unterstützen Sie die Erfassungs-Aktion der „Flächendeckenden Einschätzung“ mit aktuellen Zahlen aus Ihrem Revier!

Die „flächendeckende Einschätzung“ im Frühjahr der Jahre 2006, 2009, 2011, 2013, 2015 und 2017, an der sich erfreulicherweise sehr viele NRW-Reviere beteiligten, hat zu sehr wichtigen Erkenntnissen zum Vorkommen und der regionalen Verbreitung von Wildtierarten geführt. Im Einzelnen erinnere ich an die Besatzentwicklung des Wildkaninchens (einschließlich seiner Krankheiten), das Vorkommen von Grau- und Kanadagänsen, die Verbreitung der Neozoen Nilgans, Marderhund, Waschbär und Mink sowie von Kolkrabe, Wildkatze, Fischotter, Biber und Nutria.

 

Die hochinteressanten Ergebnisse haben den DJV veranlasst, im Einvernehmen mit den jagdwissenschaftlichen Instituten, die das WILD-Projekt begleiten, im Frühjahr 2019 bundesweit erneut eine flächendeckende Einschätzung durchzuführen – als Erhebung zu Arten, die Sie im Fragebogen anbei finden. Der Fragebogen ist in Bezug auf das Revier allgemein gehalten, sodass die Anonymität absolut gewahrt bleibt.

 

Einzelne Sachfragen sind mit Revierkenntnis einfach zu beantworten, die besondere Bedeutung liegt in der Repräsentativität – also im Idealfall mit der flächendeckenden Beteiligung aller Reviere. Daher bitte ich alle Revierinhaber in NRW herzlich, diese jagdpolitischen Bemühungen des DJV zu unterstützen und den Fragebogen bis Mitte Juni an die Stelle (Kreisjägerschaft, Hegering) zurückzuleiten, von der Sie ihn erhielten.

 

Dadurch werden traditionelle WILDZählungen in Referenzrevieren nicht berührt, diese sind also (unabhängig von der „Flächendeckende Einschätzung“) in Bezug auf Feldhasen und dessen Prädatoren (Fuchs, Dachs, Krähe) weiter von entscheidender Bedeutung.

 

Auch die schon traditionelle Erhebung der Forschun gsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung zum Rebhuhn (seit 2016 durch den LJV koordinierte Umfrage über die unteren Jagdbehörden) wird grundsätzlich nicht berührt. Dennoch werden Rebhühner auch in der „Flächendeckenden Einschätzung“ abgefragt, um auch Erkenntnisse darüber zu bekommen, wie sie sich in Gebieten entwickeln, die nicht jährlich erfasst werden.

 

Der DJV ist nicht nur in dieser Sache auf die aktive Unterstützung der Revierinhaberinnen und Revierinhaber dringend angewiesen, deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn Sie persönlich dabei mithelfen könnten. Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen mit allen guten Wünschen für das Neue Jahr!

 

Ralph Müller-Schallenberg

Präsident des Landesjagdverbandes NRW

 

 

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Download

Der Fragebogen aus dem Rheinisch-Westfälischen Jäger Ausgabe 01/2019 steht Ihnen nachfolgend als kostenloser Download zur Verfügung.

RWJ 01/2019: Fragebogen_flächendeckende_Einschaetzung


Bildergalerie zur „flächendeckenden Einschätzung“ von Wildtieren in NRW

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