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RWJ 03/2018: Leserbrief

„Ein halber Liter ist zu wenig“

Zu: „Sauenbejagung im Zeichen der Seuchengefahr“, Dr. M. Petrak, RWJ 2/2018

 

Dr. Petrak hat in vielen Bereichen recht und bekommt da auch meine Zustimmung.

Briefkasten

Allerdings muss ich einem Punkt deutlich widersprechen: Die zulässige Kirrmenge von einem halben Liter pro Kirrung (Richtlinie Remmel) reicht an gut besuchten Kirrungen nicht aus. Morgens gekirrt sind die Mäuse bis abends damit bereits weg. Außerdem können sich nur die Schweine die Kirrung merken, welche auch etwas Mais mitbekommen. Die meisten Mitglieder einer Rotte bekommen da nichts mit. Ich halte da zwei bis drei Liter Mais für angemessen, ohne dass das Einfluss auf die Vermehrungsrate hat. Gegen „eimerweise“ (= Auswüchse) bin ich auch! Gegen die 4. Eichelvollmast, die wir im Sauerland teilweise hintereinander haben, ist eine solche Kirrungsmenge zu vernachlässigen. Außerdem halte ich kleine Treiben auch mit Hunden für sinnvoll, wenn in kleinen Waldstücken bei Schnee Frischlingsrotten eindeutig gekreist wurden.

 

H. Middel, 57462 Olpe

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