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Aus dem RWJ

Wildköche spenden Erlöse

Seit Jahren spenden Magdalene und Wolfgang Grabitz einen Teil ihrer Gewinne für die Notfallmedizin Bielefeld. Damit konnte immer wieder wichtige Technik angeschafft werden.

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Wolfgang und Magdalene Grabitz (v. l.) übergaben die Spende an Carsten Kirchhoff (ärztlicher Leiter) Dirk Düsterhöft (Berufsfeuerwehr) und Hermann Rottmann (Förderverein).

Die Ehepartner Magdalene und Wolfgang Grabitz haben 1 100 Euro an den Förderverein Notfallmedizin Bielefeld gespendet. Wieder einmal. Mittlerweile beläuft sich die großzügige Spendensumme des Ehepaars aus Paderborn auf rund 15 000 Euro in den vergangenen zehn Jahren. Damit unterstützen die beiden Show-Köche aktiv die Rettung von Menschenleben. Denn mit Spenden dieser Art können modernste Geräte angeschafft werden, die im Ernstfall den entscheidenden Zeitvorsprung bieten können. Eines dieser Geräte wurde nun für 9 000 Euro angeschafft, mit Unterstützung des Fördervereins.

 

Es handelt sich um einen mobilen Ultraschall, der mit WLAN ausgestattet ist und so an ein Tablet gekoppelt werden kann. Die Technik wird momentan im Klinikum Mitte eingesetzt und getestet. „Zum Sommer hin wollen wir es in dem Hubschrauber testen“, sagt Carsten Kirchhoff, erster Vorsitzender des Fördervereins und ärztlicher Leiter von Christoph 13. Schon jetzt fliegt im Christoph 13 eine mobile Sichtschutzwand gegen Gaffer und Handyfilmer mit. Aufgestellt 7 Meter lang und 1,80 Meter hoch, eingepackt nur 1,20 Meter hoch und 30 Zentimeter breit – damit soll sie den Rettungskräften die nötige Ruhe verschaffen, ihre Arbeit zu machen. Sie wird getestet, wenn sie für gut befunden wird, soll „für jede Feuerwehrwache eine angeschafft werden“, erklärt Kirchhoff. Die Kosten pro Wand belaufen sich auf nur 500 Euro. Aufgebaut ist sie in wenigen Sekunden.

 

Für alle Rettungskräfte, die im notärztlichen Einsatz unterwegs sind, hat der Förderverein Schutzbrillen angeschafft. 200 Stück sind es insgesamt. Sie sollen bei Einsätzen schützen, bei denen die Einsatzkräfte mit spritzenden Flüssigkeiten in Kontakt kommen könnten. Eine weitere, kostenintensive Anschaffung, die vom Förderverein nun realisiert werden konnte, sind zwei neue Helme für die Notärzte im Rettungshubschrauber. Die 1 600 € teuren Ausrüstungsstücke sind mit wichtigen Details ausgestattet. „Dadurch haben wir eine wesentlich bessere Kommunikation im Hubschrauber“, sagt Carsten Kirchhoff. Die neuen Helme sind besser gegen Außengeräusche geschützt. Außerdem haben sie ein gelbes Visier, das bei schlechtem Wetter den Kontrast verstärkt und die Arbeit so erleichtert. „Mit einem Handgriff kann man die Helme bedienen, quasi blind“, sagt Schriftführer und Notfallseelsorger Hermann Rottmann.

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