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RWJ 04/2021: Forschungspreis der Deutschen Wildtier Stiftung mit 50 000 € dotiert

Von der Wildbiene bis zur Kegelrobbe

Bekommen Feldhamster mehr Nachwuchs, wenn sie weniger schlafen und warum sind so viele Menschen fasziniert vom Wolf, bekommen aber ein ungutes Gefühl unter einem Krähenschwarm?

 

Mit solchen Fragen beschäftigten sich die letzten Forschungspreisträger der Deutschen Wildtier Stiftung. Bis zum 31. Mai können sich Forscher mit wildtierbezogenen Fragestellungen um den mit 50 000 € dotierten Preis bewerben, über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury renommierter Wissenschaftler.

 

Seit 1997 vergibt die Deutsche Wildtier Stiftung einen Preis für Wildtierforschung, seitdem wurden 22 Preisträger ausgezeichnet und ihre Projekte unterstützt. Forschung an heimischen Wildtieren hat in Deutschland nach wie vor Seltenheitswert, dabei gelten darunter immer mehr Arten als bedroht, weil ihre Lebensräume schrumpfen oder dem menschlichen Nutzungsinteresse an der Umwelt entgegenstehen. Der Preis unterstreicht die Notwendigkeit wissenschaftlicher Arbeit zum Schutz von Wildtieren – denn erst, wenn wir die Prozesse zwischen Wild tieren, ihren Lebensräumen und uns Menschen verstehen, können wir auch effektive Schutzstrategien für Wildtiere entwickeln.

 

Ausschreibungsunterlagen: www.deutschewildtierstiftung.de/forschungspreis

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