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RWJ 01/2022: Ausschreibung

Landeshegeschau 2022

Die diesjährige Landeshegeschau findet am 18. Juni zum Landesjägertag in Dortmund statt, erstmals auch mit dem Themenschwerpunkt Niederwild.

Landeshegeschau

Damit die Landeshegeschau auch in diesem Jahr in einem würdigen Rahmen stattfinden kann, müssen Erleger und Verantwortliche vor Ort einige Spielregeln beachten.

Ziel dieser zeitgemäßen Hegeschau ist die Darstellung der heimischen Wildarten und ihrer Lebensräume in NRW. Erstmals werden neben der Präsentation der sechs heimischen Schalenwildarten in ihren Lebensräumen auch ausgesuchte Projekte der Niederwildhege vorgestellt.

Beim Schalenwild werden folgende Jagdjahre ausgestellt: 2018/19, 2019/20, 2020/21 und 2021/22. Erleger geeigneter Trophäen aus diesen vier Jagdjahren werden gebeten, sich bei ihren Kreisjägerschaften, Hegegemeinschaften und Hegeringen zu melden.

Ferner werden alle Verantwortlichen in Kreisjägerschaften, Hegegemeinschaften und Hegeringen gebeten, bei den anstehenden Versammlungen um Unterstütz-

ung für die Landeshegeschau 2022 zu werben, die besten Trophäen der Hege-

schauen unmittelbar zu notieren und die Erleger entsprechend zu informieren, damit ein Zugriff auf die Trophäen möglich ist.

 

Landeshegeschau

Die Trophäen müssen folgendes Mindestalter haben:
Rothirsche 12, Sikahirsche 8,
Damschaufler 8, Widder 5,
Böcke 4, Keiler 5 Jahre.

Erlegungsgebiete und Zuordnung
Die Trophäen müssen aus heimischen Revieren stammen (kein Gatterwild,

keine Auslandstrophäen).

Rothirsche: jeweils die beiden stärksten Geweihe pro Jagdjahr und Hege-

gemeinschaft bzw. Dienstbereich des Rotwildsachverständigen aus den Vorkommen Nordeifel, Königsforst-Wahner Heide, Nutscheid, Ebbegebirge, Siegerland, Wittgenstein, Hochsauerland, Arnsberger Wald, Brilon, Büren, Eggegebirge, Teutoburger Wald, Senne, Minden, Dämmerwald, Herrlichkeit Lembeck, Reichswald Kleve;

Sikahirsche: jeweils die bd. stärksten Trophäen pro Jagdjahr u. Hegegemeinschaft
Damschaufler: jeweils die beiden stärksten Trophäen pro Jagdjahr und Hegegemeinschaft bzw. Kreis;
Widder: jeweils die bd. stärksten Trophäen pro Jagdjahr u. Hegegemeinschaft/Kreis;
Keiler: jeweils die bd. stärksten Trophäen pro Jagdjahr u. Kreis/Hegegemeinschaft;
Böcke: jeweils die beiden stärksten Gehörne pro Jagdjahr und Kreis.

An den Schädeln von Rot-, Dam- und Sikahirschen ist der Oberkiefer zu belassen, sofern die Trophäen noch nicht auf einer örtlichen Hegeschau bewertet und der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung gemeldet wurden.

 

Anlieferung: Einsendungen zur Vorauswahl bis 8. April an Hegegemeinschaften bzw. Kreisjägerschaften, von dort Weiterleitung zur Sammelstelle im LJVHaus Dortmund (Gabelsbergerstr. 2, 44141 Dortmund) bis 15. April (während der LJV-Dienstzeiten, Mo.–Do. 8.30–16 Uhr, Fr. 8.30 – 15 Uhr; im Bedarfsfall können Sondertermine vereinbart werden.

Anlieferung der Trophäen mit Ober- und/ oder Unterkiefer (außer Muffel- und Schwarzwild) mit vollständig ausgefüllten Anhängern (Jagdjahr, Revier, Kreis, Jagdausübungsberechtigter und Erleger; Letzterer mit vollständiger Anschrift und Tel.-Nr.). Die Trophäen werden vom LJV für die Dauer der Obhut gegen Schäden versichert.

Trophäenbewertung: nach den Formeln des internationalen Jagdrates (1976). Vermessung und Bewertung durch die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung unter Beteiligung einer vom LJV berufenen Bewertungskommission unter Vorsitz des Leiters der FJW, Dr. Michael Petrak.

Medaillenvergabe: Die Bewertung der Hegeschau einschließlich Medaillenvergabe erfolgt im Rahmen des Landesjägertags (18. Juni in Dortmund).

LJV NRW

 


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