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RWJ 12/2020: Jagdhunde impfen lassen !

Staupe im Kreis Unna

In Bönen ist in den vergangenen Wochen in mindestens zwei Fällen das für Hunde potenziell tödliche Staupe-Virus nachgewiesen worden.

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Staupe gehört zu den Krankheiten, gegen die Jagdhunde auf jeden Fall geimpft werden müssen.

In einem Fall entdeckte ein Jäger einen apathischen Fuchs, der keine Scheu vor Menschen zeigte. Der Jäger vermutete eine Tollwut-Infektion, erlegte den Fuchs und schickte ihn zur Begutachtung ans Staatliche Veterinäruntersuchungsamt in Arnsberg. Dort konnten die Tierärzte keine Tollwut nachweisen – stießen allerdings auf eine Staupe-Infektion.

 

Im selben Zeitraum rief ein Landwirt ebenfalls in Bönen einen Jäger zu Hilfe, da ein stark speichelnder Waschbär im Sandspielkasten seiner Kinder saß und ebenfalls keine Scheu zeigte. Der herbeigerufene Jäger tötete den Waschbär. Ein Untersuchungsergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor, eine Staupe-Infektion ist aber durchaus denkbar. Der Lüner Anzeiger berichtete zuerst über die Fälle.

 

Die Erkrankung kann zum Tod führen, deshalb sind alle Hundehalter aufgefordert, den Impfschutz ihrer Jagdgefährten sorgfältig im Auge zu haben – und aufzufrischen, sofern das noch nicht geschehen ist.

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