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RWJ 10/2018: LJV-Stellungnahme zum Kabinettsentwurf

Weitere Forderungen zum Landesjagdgesetz

Mit dem Kabinettsentwurf geht die Landesregierung den nächsten Schritt zur zügigen und dringend erforderlichen Überarbeitung des Landesjagdgesetzes.

 

„Die Landesregierung hält weiter Wort und ist im Zeitplan, nun hat das Parlament das Gesetz zügig zu beraten und zu verabschieden. Beim Tier-, Natur- und Artenschutz müssen offenkundige Mängel des derzeitigen Gesetzes abgestellt und der ländliche Raum angemessenen respektiert werden“, kommentierte Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg den Entwurf. Auch am weiteren Gesetzgebungsverfahren wird sich der Landesverband aktiv beteiligen und fordert dazu weitere Regelungen wie:

 

1. Uneingeschränkte Aufnahme des Federwilds analog dem Bundes- ins Landesjagdgesetz. Die derzeitige Regelung gilt als nicht praktikabel, ein Schutz bestimmter Federwildarten über ganzjährige Schonzeiten als wirksamer.

 

2. Wiedereinführung der Pflichthegeschau beim Rehwild zur Transparenz auch gegenüber der nicht jagenden Bevölkerung.

 

3. Flächendeckende Bejagung auch in Naturschutzgebieten zur Abwendung von Seuchen wie der Afrikanischen Schweinepest (Naturschutzgesetz).

 

4. Finanzierung der Forschungsstelle aus öffentlichen Mitteln statt Jagdabgabe.

 

Müller-Schallenberg rechnet damit, dass das Gesetz am 1. April 2019 in Kraft tritt. Er wies darauf hin, dass die Leistungen der Jäger für Natur und Gesellschaft stets parteiübergreifend anerkannt worden seien.

Änderungen des Landesjagdgesetzes

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