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RWJ 08/2021: Waffengesetz

Übergangsfristen laufen aus

Jäger müssen bestimmte wesentliche Teile und Magazine bis zum

1. September bei der Behörde melden, weitere Infos enthält ein Frage-Antwort-Papier des DJV

Nach der Änderung des Waffengesetzes 2020 laufen zum 1. September wichtige Übergangsfristen aus. Bis Ende August müssen bestimmte größere Magazine oder bestimme wesentliche Waffenteile, die bisher nicht gesondert erfasst wurden, bei der Waffenbehörde gemeldet werden. Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat ein Frage-AntwortPapier zur Änderung des Waffenrechts veröffentlicht. In einem Leit faden erläutert das Bundeskriminalamt neue Bestimmungen für wesentliche Waffenteile anhand vieler Beispiele.

Die Definition des wesentlichen Waffenteils fasste der Gesetzgeber mit Änderung des Gesetzes 2020 weiter – nun sind viele Teile erlaubnispflichtig, die bisher waffen rechtlich nicht relevant waren. Dazu gehört etwa die Systemhülse bei Repetierern mit System Mauser 98 oder der Systemkasten moderner modularer Repetierer, die heute weit verbreitet sind. Sofern die betroffene Waffe bereits eingetragen ist, ändert sich nichts. Besonders für modula

 

 

Große Magazine jetzt noch anmelden

Kurzwaffen-Magazine mit mehr als 20 und solche für Langwaffen mit mehr als

10 Schuss (jeweils f. Zentralfeuerpatronen) sind per Gesetz verbotene Gegenstände – außer man besaß solche Magazine bereits am 13. Juni 2017. Dann müssen sie bis zum 1. September bei der Waffenbehörde gemeldet werden.

Für große Magazine, die man nach dem 13. Juni 2017 und vor dem

1. September 2020 erwarb, muss beim Bun deskriminal amt ein Antrag auf Ausnahme nach § 40 Waffengesetz gestellt werden.

Info: www.jagdverband.de/frage-antwortpapier-zur-novelle-des-waffenrechts

 

 


Verheerende Überschwemmungen in Rheinland-Pfalz und NRW

LJV bestürzt über Flutkatastrophe

Der Landesjagdverband NRW ist tief betroffen über die jüngste Flutkatastrophe, die ihre größte Zerstörungskraft in Teilen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz entfaltete.

In einer ersten Reaktion ruft Nicole Heitzig, Präsidentin des Landesjagdverbandes NRW, ihre Verbandsmitglieder zur Solidarität und Mithilfe auch in dieser Krise auf und spricht allen Opfern sowie Betroffenen ihr tief empfundenes Mitgefühl aus.

 

 


Erinnerung

Flächendeckende Einschätzung Frühjahr 2021

Im Januar 2021 hat der LJV über seine Kreisjägerschaften und Hegeringe den Fragebogen Flächendeckende Einschätzung – Frühjahr 2021 an Revierinhaber

in NRW verteilt.

Wir hatten Sie gebeten, uns den aus gefüllten Fragebogen über Ihre Kreisjägerschaft möglichst bis zum 30. Juni zurück zusenden.

Mit den Daten liefern die Jäger einen wichtigen Beitrag zur Einschätzung der Biologischen Vielfalt in Deutschland – und tragen damit zur Sicherung der jagdlichen Nutzung von Wildtierpopulationen bei.

Wer noch einen ausgefüllten Frage bogen besitzt,

schickt ihn bitte über seine Kreisjägerschaft

(Geschäftsstelle, Kontakt: RWJ ab S. 37 o.

www.ljv-nrw.de) oder direkt an die LJV-Geschäftsstelle

(Fax 02 31 / 28 68-666, E-Mail: info@ljvnrw.de) kurzfristig zu,

damit er für die Auswertung 2021 noch berücksichtigt werden kann.

LJV NRW

 


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