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RWJ 03/2018: KJS Düren

Nur fünf Rotröcke bei kreisweiter Fuchsjagd

Die KJS Düren hatte Anfang Februar zu einer kreisweiten Fuchsjagd aufgerufen. Die Jäger konnten beim Streckelegen an der Echtzer Grillhütte allerdings nur fünf erlegte Füchse präsentieren.

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Wolfgang und Magdalene Grabitz (v. l.) übergaben die Spende an Carsten Kirchhoff (ärztlicher Leiter) Dirk Düsterhöft (Berufsfeuerwehr) und Hermann Rottmann (Förderverein).

Bei sehr dunkler und trüber Witterung und für die Jahreszeit zu hohen Temperaturen und mit viel Geduld hatten die Jäger von Freitag bis Sonntag in 256 Revieren des Kreises Meister Reineke nachgestellt. Im Gegensatz zur Meinung von Theoretikern sehen die meisten Experten im Rotfuchs den Hauptverantwortlichen für den Rückgang des Feldhasen. Niederwildexperten und engagierte Schützer bedrohter Bodenbrüter fordern daher schon länger die schärfere Bejagung von Meister Reineke.

 

„Im ganzen Januar hatten wir sehr trübe und dunkle Wetterverhältnisse, einhergehend mit kräftigem Sturm. Zudem ist die Fuchspopulation im Kreis Düren aufgrund der hohen Zahl verendeter Füchse 2017 durch das Staupe-Virus zurückgegangen“, versuchte Richard Hansen, Vorsitzender der KJS Düren, die geringe Strecke zu erklären. Er dankte jedoch allen Jägern für ihren Einsatz bei zum Teil fast unmöglichen Wetterverhältnissen.

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