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RWJ 06/2021: DJV-Nachrichten

Jagdliche Anlagen unter die Lupe genommen

„Am Wild soll er aufdrehen, ansonsten in sich ruhen“, fasst KJS-Hundeobmann Willy Geismann Wesenszüge eines Jagdhunds zusammen, die Richter und Besitzer gleichermaßen begeistern.

Willy Geismann und Ivo vom Schnepfenmoor

Ivo vom Schnepfenmoor verfügt über derlei Eigenschaften. Der Deutsch Drahthaar liegt nach der jüngsten VJP tiefenentspannt mit überkreuzten Pfoten auf dem Pflaster, nicht mal Dackeldame Martha kann ihn aus der Reserve locken. Vielleicht weiß er in seinem Innern, dass er an diesem Tag einiges geleistet und dazu noch verdammt gut gemeistert hat – den Beweis, die Siegestrophäe – einen Bronze-Keiler – hält schließlich sein Herrchen, Berthold Lütke Streine, in den Händen. Was soll einen da noch aus der Ruhe bringen? Schon am frühen Morgen hatten sich 16 Führer mit ihren jungen Jagdhunden und den Richtern in mehreren Revieren rund um Warendorf getroffen, wo sie in den Wertungskategorien Spur, Nase, Suche, Vorstehen und Führigkeit kritisch unter die Lupe genommen wurden. Die Führer hatten, wie die Ergebnisse am Ende zeigten, mit ihren Hunden gut gearbeitet: Es gab keine Ausreißer, alle bestanden. Hinter Ivo vom Schnepfenmoor landete der Deutsch Drahthaar Ramon vom Schmiedehof unter (Führer Reinhold Stotter) auf dem zweiten und Garfield vom Kottenbroch (DD/Simon Schmiemann) auf dem dritten Platz. Willy Geismann und Elmar Lietmann (KJS-Vorstandsmitglieder) sprachen Siegern und Teilnehmern ihre Glückwüsche aus – und appellierten, die erfolgreiche Arbeit mit ihren Hunden fortzusetzen. Denn nach der Prüfung ist bekanntlich vor der Prüfung, bereits im Herbst wartet die HZP auf die jungen Hunde. Damit wir Sie in der Zukunft über Aktuelles, Termine und Fortbildungen persönlich informieren können, teilen Sie uns bitte Ihre aktuelle E-Mail-Adresse mit.

 

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