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RWJ 04/2021: Fragen + Antworten zur Auslandsjagd

Ganz anders als ihr Ruf

Führen Jagdverbote zu mehr Schutz für Elefant und Löwe, stimmt es, dass Jagdtourismus zur Ausrottung seltener Tierarten beiträgt?

 

Gemeinsam veröffentlichten der Internationale Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) und der DJV Antworten auf die häufigsten Fragen, um die stark emotionalisierte Debatte zu versachlichen.

 

Verbote der Jagd oder Einfuhrbeschränkungen für Trophäen untergraben den Nutzen regulierter Jagd für den Artenschutz und gefährden die Lebensgrundlage der Menschen, die in direkter Nachbarschaft mit Löwe, Elefant oder Nilpferd leben. Die eigentlichen Gefahren für Wildtiere sind Wilderei und Lebensraumverlust, Jagdverbote verschärfen diese. Leicht verständlich zeigen CIC und DJV an verschiedenen Fallbeispielen, welchen Beitrag nachhaltige, regulierte Jagd zum Schutz von Arten, ihrer Habitate und der Menschen vor Ort leistet. Das Frage-Antwort-Papier wird laufend aktualisiert.

 

Wie brisant das Thema ist, zeigt ein aktueller Artikel im Guardian (GB) mit bemerkenswerten Zitaten des Kommunikationswissenschaftlers und Nichtjägers Prof. Adam Hart:

 

Viele Naturwissenschaftler haben Angst, sich an dieser Debatte zu beteiligen, da sie völlig vergiftet ist. Ich wurde schon als Marionette der Jagdindustrie bezeichnet – absoluter Quatsch. Integre Wissenschaftler werden diffamiert, wenn sie aufzeigen, warum Jagdverbote zum Verlust von Wildtierbeständen führen.

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