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RWJ 06/2020: Lockerungen der Corona-Maßnahmen

Schießstände öffnen wieder

Die aktualisierte Corona-Schutzverordnung für NRW (Fassung 6. Mai) bringt neue Regelungen für Jagd und Jäger. Der Landesjagdverband NRW hatte sich vehement dafür eingesetzt, dass Schießstände wieder öffnen können, Jagdscheinanwärter Planungssicherheit zum Termin ihrer Jägerprüfung erhalten und außerdem Jägern die Ausbildung und Prüfung von Hunden und Maßnahmen zur Kitzrettung ermöglicht werden.

Schießstände öffnen wieder

Auf den Schießständen kann wieder trainiert werden. Die teilweise unterschiedlichen Regelungen müssen dabei beachtet werden

Schießstände wieder offen

 

In einem Erlass vom 8. Mai hat das NRW-Umweltministerium die Nutzung von Schießständen für folgende Zwecke wieder zugelassen:

 

  • Kontroll- u. Einschießen von Gewehren, jagdliches Übungsschießen Vorbereitung auf die Jägerprüfung

 

  • Durchführung Schießübungsnachweis (§ 17a Absatz 3 LJG-NRW)

 

  • allgemeiner Sport- u. Trainingsbetrieb Beim Schießbetrieb und Warteschlangen ist ein Mindestabstand zwischen Personen von mind. 1,5 m sicherzustellen, so das Ministerium.

 

Die Nutzung von Gesellschafts- oder sonstigen Gemeinschaftsräumen und das Betreten der Anlagen durch Zuschauer sind weiter untersagt. Das Ministerium hat keine Bedenken, Schießstände und -kinos zu öffnen, wenn o. g. Abstandsgebote gemäß der Coronaschutzverordnung eingehalten und geeignete Vorkehrungen zu Hygiene, Infektionsschutz und Steuerung des Zutritts (Gewährleistung des Mindestabstands) getroffen werden.

 

Abstände einhalten

Auf Kugelständen sollte sich im Schießbereich neben der Aufsicht nur der Schütze aufhalten. Wartende Personen außerhalb des Schießbereichs müssen den Mindestabstand von 1,5 m einhalten und dürfen nicht in Gruppen zusammenstehen. Wettbewerbe sind weiter nicht zugelassen.

 


Neuer Termin für die schriftliche Jägerprüfung: Mo. 24. August

Als Ersatztermin für die schriftliche Jägerprüfung hat das NRW-Umweltministerium per Erlass Montag, den 24. August, 15 Uhr festgelegt. Bereits vorliegende Anträge auf Zulassung behalten ihre Gültigkeit, die Unteren Jagdbehörden können weitere Bewerber zulassen, sofern die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sind.

 


Hundeprüfungen wieder möglich

Auch Jagdhunde können unter Einhaltung der Regelungen wieder geprüft werden.

Auch Jagdhunde können unter Einhaltung der Regelungen wieder geprüft werden.

Auch die Durchführung von Jagdgebrauchshundprüfungen ist unter Einhaltung der in § 5 (2) Satz 1 der Corona- SchutzVO (Fassung 6. Mai) genannten Abstands- und Kontaktregeln wieder zulässig.

 

Geltende Infektionsschutz- und Abstandsbestimmungen sind sowohl bei der Durchführung von Prüfungen als auch bei Vorbereitungen einzuhalten.

 

Jungwildrettung erlaubt

Schießstände öffnen wieder

Die Jungwildrettung ist Jägern immer ein besonderes Anliegen, besonders angesichts eines drohenden Mähtods. Neben klassischen Methoden wie Vergrämen oder Absuchen zu mähender Flächen mit Hunden erfolgt der Einsatz von Drohnen und Wärmebildkameras. Das NRWUmweltministerium hat per Erlass vom 8. Mai erklärt, dem Absuchen von Flächen zur Wildrettung stehe weiter nichts entgegen, sofern dabei Abstände und das Kontaktverbot gemäß der Coronaschutzverordnung eingehalten werden.

 

LJV

 

Stand bis Redaktionsschluss, Aktualisierungen unter: www.ljv-nrw.de


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